Der junge Mann mit der ruhigen Ausstrahlung spricht schnell und gewählt, obwohl Deutsch nicht seine Muttersprache ist. Jetzt studiert der 22-Jährige Informatik an der Technischen Universität München. Er hat zwei Brüder, 16 und 19 Jahre alt. Sein Vater ist Elektroingenieur, seine Mutter war in der Textilbranche tätig. Seit Ende 2022 lebt die fünfköpfige Familie in zwei Zimmern eines Übergangswohnheims im Augsburger Antonsviertel, Küche und Bad teilen sie sich mit anderen Bewohnern. Seit zwei Jahren finden sie keine eigene Wohnung. Für den Studenten gibt es einen klaren Grund, wieso die Familie kaum auf Besichtigungen eingeladen wurde: Sie haben keinen deutschen Namen. Abdullah Zafari erzählt, wie schwierig die Wohnungssuche in Augsburg ist, wenn kaum ein Weg an Diskriminierung vorbeiführt.
Augsburg
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