Die beiden Bürgerbegehren zum Straßenbahnring um die Augsburger Altstadt und zur Pflanzung von 7000 Bäumen bis zum Jahr 2030 sollen auch nach dem Mehrheitswechsel im Stadtrat und der Bildung der neuen Stadtregierung fortgesetzt werden. Das erklärten die Initiatoren Sebastian Berz (Vorsitzender der Alt-Augsburg-Gesellschaft) und Christian Pettinger (Stadtrat der ÖDP). Dass Pettinger, der nun Mitglied der Regierungskooperation ist, mit den Begehren die eigene Stadtregierung unter Druck setzt, wollen die Initiatoren so nicht verstanden wissen. Man sehe die Begehren als Initiativen, um in einen Dialog zu kommen. „Der Charakter dieser Begehren hebt sich wesentlich von den typischen Entscheidungs-Begehren mit polarisierender Zuspitzung der Fragestellung ab“, heißt es. Man halte es jedenfalls für positiv, dass die neue Stadtregierung mit dem Stadtentwicklungsreferat neue Impulse setze.
Augsburg
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