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Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg: Die Ministerpräsidenten von BW seit 1952

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Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg: Diese Ministerpräsidenten regierten seit 1952

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    Im Frühjahr 2026 steht die Landtagswahl in Baden-Württemberg an. Das könnte auch einen Wechsel im Amt des Ministerpräsidenten geben. Hier gibt es eine Übersicht aller bisherigen Regierungschefs.
    Im Frühjahr 2026 steht die Landtagswahl in Baden-Württemberg an. Das könnte auch einen Wechsel im Amt des Ministerpräsidenten geben. Hier gibt es eine Übersicht aller bisherigen Regierungschefs. Foto: dpa / Alfred Hennig / Bernd Weißbrod (Illustration: Canva, Maia Hohlen)

    Bei der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg entscheidet die Mehrheit der Abgeordneten über die Wahl einer Ministerpräsidentin oder eines Ministerpräsidenten – bislang hatte das Amt jedoch noch nie eine Frau inne. Seit 2011 delegiert Winfried Kretschmann von den Grünen als neunter Ministerpräsident die Landespolitik und führt seit der letzten Wahl 2021 eine Koalition aus Grünen und CDU.

    Welche Ministerpräsidenten Baden-Württemberg bisher hervorgebracht hat und wer bei der Landtagswahl 2026 die neue Ministerpräsidentin oder der neue Ministerpräsident werden könnte, erfahren Sie in diesem Artikel.

    Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg: Alle Ministerpräsidenten im Überblick

    Mit Winfried Kretschmann steht der neunte Ministerpräsident an der Spitze von Baden-Württemberg seit der Gründung des Südweststaates 1952. Wir stellen ihn und seine Vorgänger vor.

    • Winfried Kretschmann (Grüne)
    Baden-Württembergs aktueller Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne).
    Baden-Württembergs aktueller Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Foto: Bernd Weißbrod, dpa

    Winfried Kretschmann stand von 2011 bis 2016 an der Spitze einer Koalition aus Grünen und SPD, von 2016 bis 2021 an der Spitze einer Koalition aus Grünen und CDU. Seit 12. Mai 2021 führt er erneut eine Koalition aus Grünen und CDU an.

    • Stefan Mappus (CDU)
    Stefan Mappus (CDU)
    Stefan Mappus (CDU) Foto: dpa

    Stefan Mappus amtierte von Februar 2010 bis Mai 2011 als Ministerpräsident und führte dabei eine Regierungskoalition aus CDU und FDP/DVP.

    • Günther H. Oettinger (CDU)
    Günther Oettinger (CDU)
    Günther Oettinger (CDU) Foto: Patrick Seeger, dpa

    Günther H. Oettinger war von 2005 bis 2010 Ministerpräsident mit einer Regierung aus CDU und FDP/DVP.

    • Erwin Teufel (CDU)
    Erwin Teufel (CDU)
    Erwin Teufel (CDU) Foto: dpa

    Erwin Teufel stand von 1991 bis 2005 insgesamt 14 Jahre an der Spitze des Landes: zunächst bis 1992 mit einer CDU-Alleinregierung, anschließend von 1992 bis 1996 in einer Großen Koalition mit der SPD und danach von 1996 bis 2005 in einer Koalition aus CDU und FDP/DVP.

    • Lothar Späth (CDU)
    Lothar Späth (CDU)
    Lothar Späth (CDU) Foto: imago

    Lothar Späth war von 1978 bis 1991 Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Während seiner Amtszeit führte er eine CDU-Alleinregierung. Er starb 2016 in Stuttgart.

    • Hans Filbinger (CDU)
    Hans Filbinger (CDU)
    Hans Filbinger (CDU) Foto: tom, ka-news, pr

    Hans Filbinger stand 1966 bis 1972 an der Spitze einer Großen Koalition aus CDU und SPD an. Von 1972 bis 1978 war er dann Ministerpräsident einer CDU-Alleinregierung. Filbinger starb 2007 in Freiburg im Breisgau.

    • Kurt Georg Kiesinger (CDU)
    Kurt Georg Kiesinger (CDU)
    Kurt Georg Kiesinger (CDU) Foto: Alfred Hennig, dpa

    Kurt Georg Kiesinger war von 1958 bis 1966 baden-württembergischer Ministerpräsident. Dabei führte er bis 1960 eine Koalition aus CDU, SPD, FDP/DVP und BHE (Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten), anschließend stand er bis 1966 an der Spitze einer Koalition aus CDU und FDP/DVP. Während des Zweiten Weltkriegs war Kiesinger Mitglied der NSDAP und am 1. Dezember 1966 wurde Kiesinger dann schließlich für drei Jahre Bundeskanzler, nachdem Ludwig Erhards Regierung gescheitert war. 1988 starb Kiesinger in Tübingen.

    • Gebhard Müller (CDU)
    Gebhard Müller (CDU)
    Gebhard Müller (CDU) Foto: dpa

    Gebhard Müller war von 1953 bis 1958 Regierungschef von Baden-Württemberg. Der frühere Staatspräsident des Landes Württemberg-Hohenzollern und spätere Präsident des Bundesverfassungsgerichtes führte eine Allparteienregierung aus CDU, SPD, FDP/DVP und BHE (Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten). Müller starb 1990 in Stuttgart.

    • Reinhold Maier (FDP/DVP)
    Reinhold Maier (FDP/DVP)
    Reinhold Maier (FDP/DVP) Foto: dpa

    Am 25. April 1952 gründete sich der Südweststaat und vereinte Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern in einem Bundesland. Reinhold Maier (FDP/DVP) war der erste Ministerpräsident von Baden-Württemberg: Von April 1952 bis Oktober 1953 führte er eine vorläufige Regierung aus SPD, FDP/DVP und BHE (Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten). Maier starb 1971 in Stuttgart.

    Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg: Wer wird neuer Ministerpräsident?

    Am Sonntag, dem 8. März 2026, findet in Baden-Württemberg die Landtagswahl statt. Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden mit ihrer Stimmabgabe, im Wahllokal oder per Briefwahl, über eine Neubesetzung des Landtags. Die Abgeordneten wiederum wählen in geheimer Abstimmung und nach dem Wahlsystem der absoluten Mehrheit die Ministerpräsidentin oder den Ministerpräsidenten.

    Wie bereits erwähnt, bekleidet Winfried Kretschmann seit 2011 das Amt des Regierungschefs von Baden-Württemberg - er wurde folglich dreimal vom Landtag gewählt. Bei der Wahl 2026 wird Kretschmann nicht mehr kandidieren. Seine Amtszeit beendet er als längster amtierender Ministerpräsident Baden-Württembergs. Außerdem ist er der erste und bisher einzige Grüne Ministerpräsident in Deutschland.

    Welche Kandidatinnen und Kandidaten als Regierungschef für Baden-Württemberg kandidieren, haben wir in einer Übersicht zusammengetragen:

    • Cem Özdemir (Grüne)
    • Manuel Hagel (CDU)
    • Andreas Stoch (SPD)
    • Dr. Hans-Ulrich Rülke (FDP)
    • Markus Frohnmaier (AfD)
    • Kim Sophie Bohnen, Amelie Vollmer und Mersedeh Ghazaei (Die Linke)
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