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Auszeichnungen bei "Schüler experimentie: Der Blinkhandschuh leuchtet jetzt bayernweit

Auszeichnungen bei "Schüler experimentie

Der Blinkhandschuh leuchtet jetzt bayernweit

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    Mit dem Blinkhandschuh auf Erfolgskurs: Lukas Günther und Michael Jung landeten beim Landesfinale "Schüler experimentieren" auf Platz zwei.
    Mit dem Blinkhandschuh auf Erfolgskurs: Lukas Günther und Michael Jung landeten beim Landesfinale "Schüler experimentieren" auf Platz zwei. Foto: Schöllhorn

    Von Stefanie Sayle Dingolfing - Es ist dunkel und neblig. Schemenhaft erkennt der Autofahrer die Umrisse eines Fahrrades vor sich. Plötzlich biegt der Radler nach links ab - Bremsen quietschen.

    Diese Gefahr droht nicht mehr, wenn Radfahrer künftig den Blinkhandschuh tragen, den Lukas Günther und Michael Jung vom Gymnasium bei St. Anna in Augsburg entwickelt haben. Mit ihrer Erfindung wurden die beiden Zwölfjährigen gestern Zweite beim Landesfinale von "Schüler experimentieren" in Dingolfing.

    Schon beim Regionalentscheid in Augsburg, den unsere Zeitung und die manroland AG gemeinsam ausrichteten, hatte die pfiffige Idee der beiden Gymnasiasten überzeugt. "Allerdings waren da unsere Plakate noch grottenschlecht", stellt Lukas Günther selbstkritisch fest. Die Investition in ein neues Standdesign zahlte sich aus: Der Blinkhandschuh landete bayernweit auf Platz zwei im Fachgebiet Arbeitswelt.

    Mit dem dritten Preis in der Physik honorierte die Jury im BMW-Werk Dingolfing die Experimente von Peter Eggert vom Gymnasium Schrobenhausen. Er hatte eine Messmethode für den Bieranteil im Radler entwickelt, konnte allerdings seit dem Regionalwettbewerb in Augsburg nicht mehr daran arbeiten. "Ich war ziemlich unter Zeitdruck", erklärt der Elfjährige.

    Einen Sonderpreis für eine besonders pfiffige Idee räumten beim Landesfinale Albert Stark vom Maria-Theresia-Gymnasium in Augsburg und sein Cousin Kilian Bader vom Gymnasium St. Augustin in Grimma ab. Sie hatten im Fachgebiet Technik eine motorisierte Einkaufshilfe für ihre Oma gebaut. Ebenfalls einen Sonderpreis gab's für Andreas Finkenzeller vom Apian-Gymnasium Ingolstadt für sein Abschaltgerät für Bügeleisen.

    Den Sonderpreis für den schönsten Stand heimste in Dingolfing Fabian Prade vom Gymnasium Königsbrunn ein. Allerdings gehören die rund 15 Zentimeter langen Australischen Gespenstschrecken, die er untersuchte, nicht unbedingt zu den Kuscheltieren, die man auf dem heimischen Sofa knuddeln möchte. Freunde und Verwandte von Fabian dürfen dies aber demnächst! Stolz präsentiert der Zwölfjährige die Eier, die seine Monsterschrecken gelegt haben, und weiß auch schon, was mit der niedlichen Nachzucht passiert: "Die verschenke ich ..."

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