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Bahnverkehr
16.04.2019

Die Bahn plant mehr ICE-Verbindungen von Augsburg nach Berlin

Künftig sollen mehr ICE nach Berlin fahren.
Foto: B. Weizenegger

Das Angebot für Bahn-Reisende von Augsburg nach Berlin soll sich ab Dezember verbessern. Was sich sonst noch ändert und wie lange man unterwegs sein wird.

Wer über Augsburg mit dem ICE nach Berlin fahren will, bekommt im nächsten Jahr mehr Auswahl. Die Bahn plant ab dem Fahrplanwechsel im Dezember mit täglich sechs statt bisher vier Verbindungen ohne Umsteigen. In umgekehrter Richtung sollen es laut einer Mitteilung sogar sieben sein. Gut fünf Stunden dauert die Fahrt über Nürnberg und Erfurt.

Laut Bahn wird es zudem zwei weitere Verbindungen geben, die trotz Umsteigen in Nürnberg genauso schnell sind. Auf der Strecke Berlin–München soll es zwei neue ICE-Verbindungen geben, die über Augsburg verkehren. Einer von ihnen wird die bisherige Fahrplanlücke zur Mittagszeit füllen. Die IHK in Augsburg, die sich seit Jahren gemeinsam mit der Stadt Augsburg für bessere Zugverbindungen einsetzt, sprach von einer „deutlichen Verbesserung“. Sie hob hervor, dass es damit in der Regel einen Zwei-Stunden-Takt zwischen Augsburg und Nürnberg geben wird. Das ist insofern wichtig, weil mit dem neuen Fahrplan auch der letzte durchgehende ICE von Augsburg nach Hamburg über Würzburg und Hannover wegfällt. Die Bahn verspricht dafür künftig fünf statt vier schnelle Verbindungen mit einer Reisezeit von 5:45 Stunden mit Umsteigen in Nürnberg. Als umsteigefreie Alternativen bietet sie einen IC (Fahrzeit: sechs Stunden) oder ICE-Verbindungen in sechseinhalb Stunden über Berlin an.

Die ICE-Strecke München-Berlin ist der Renner bei der Bahn

Die Strecke München–Berlin ist derzeit der Renner der Bahn. Allein auf dem Neubau-Abschnitt zwischen Nürnberg und Erfurt wurden im vergangenen Jahr fünf Millionen Passagiere gezählt. Im ersten Quartal 2019 ist die Nachfrage nochmals um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Auch das ICE-Angebot in Ingolstadt wird verbessert. Künftig machen dort 51 statt 48 Hochgeschwindigkeitszüge Halt. Tagsüber bedeutet das nach Bahnangaben einen durchgehenden Stundentakt sowohl in Richtung Nürnberg als auch nach München. Durch einen neuen Halt um 17.30 Uhr ergibt sich für Pendler am späten Nachmittag ein Halbstundentakt nach München.

Nach 26 Jahren und zwei langen Baustopps ist die ICE-Strecke zwischen Berlin und München fertig. Mit der schnellsten Verbindung dauert die Fahrt gerade einmal 3:55 Stunden.
16 Bilder
So schnell geht's mit dem ICE aus der Region nach Berlin
Foto: Martin Schutt, dpa
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