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Nachruf: Weihbischof Rudolf Schmid gestorben

Nachruf

Weihbischof Rudolf Schmid gestorben

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    Weihbischof Rudolf Schmid (rechts) stand auch Bischof Viktor Josef Dammertz zur Seite.
    Weihbischof Rudolf Schmid (rechts) stand auch Bischof Viktor Josef Dammertz zur Seite. Foto: Diekamp

    Im Bistum blieb Rudolf Schmid vor allem als der Caritasbischof in Erinnerung. Fast 20 Jahre lang war er als Bischofsvikar für Caritas und Soziales verantwortlich. Bis 1994 war er Vorsitzender des Diözesancaritasverbands und der Katholischen Jugendfürsorge im Bistum Augsburg.

    Leutselige Art und gutes Gedächtnis

    Besuche in Behinderteneinrichtungen, bei Kranken und alten Menschen waren Schmid ein Herzensanliegen. Durch seine leutselige Art kam er mit den Menschen sofort ins Gespräch. Und dank seines guten Gedächtnisses erinnerte er sich an jeden, dem er begegnet war. Dieses Talent kam Schmid schon in Dillingen als Präfekt am bischöflichen Knabenseminar, als Religionslehrer am Gymnasium (ab 1949) und als Regens des Priesterseminars (ab 1963) zugute. Und noch im bischöflichen Ordinariat (ab 1969) als Referent für die Priesteramtskandidaten und die Diözesanstelle Berufe der Kirche vergaß er niemanden.

    Geboren in der Schweiz, Priesterweihe in Dillingen

    Als Sohn eines Augsburger Handwerkers wurde er am 26. Juni 1914 in Schiers (Schweiz) geboren. Genau 24 Jahre später empfing er nach dem Theologiestudium in Dillingen die Priesterweihe. 1972 wurde er zum Weihbischof ernannt und feierte am 25. März sein 40-jähriges Bischofsjubiläum. 1990 trat er in den Ruhestand, hoch geehrt von Staat und Kirche. Mehr als 60 Jahre stand ihm seine Schwester Klothilde zur Seite, die drei Monate vor ihm starb.

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