Am Rand eines Stegs zu stehen, hinaus aufs Meer zu blicken und die salzige Luft einzuatmen, kommt wohl für viele Menschen einem perfekten Moment sehr nahe. Kein Wunder: Es ist wissenschaftlich belegt, dass die Aussicht auf das scheinbar endlose Blau beruhigend auf das menschliche Gehirn wirkt – zumindest bei den meisten. Anders geht es Jessica Hofmann aus Augsburg. Was andere Menschen entspannen lässt, löst bei ihr Unruhe, ja sogar Panik aus, sie bekommt das Gefühl, ins Wasser gezogen zu werden. Sie hat Thalassophobie, Angst vor offenen Gewässern.
Psychologie