Sie flattern mit ihren Händen und nur nach ihrem Gehör durch die Nacht: Es gibt einiges, was viele Menschen noch nicht über Fledermäuse wissen. Deswegen organisiert der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) in diesem Jahr vom 27. bis 28 August die 26. Batnight. Zu dieser Jahreszeit suchen die Tiere nach einem Unterschlupf für den Winter. Bei verschiedenen Veranstaltungen und Exkursionen im Freistaat können Interessierte viel über die bedrohten Tiere lernen.
In Bayern gibt es 25 verschiedene Fledermausarten
Etwa, dass das Herz einer Fledermaus rund 880 Mal pro Minute schlägt. Oder, dass ein Mausohr nicht unbedingt etwas mit einem kleinen Nagetier zu tun hat, sondern der Name einer Fledermausart ist. Insgesamt wurden in Bayern inzwischen 25 verschiedene Fledermausarten nachgewiesen.
Wie Menschen Fledermäuse schützen können
Doch die Zukunft der Luftakrobaten ist ungewiss. Von den 23 regelmäßig vorkommenden Arten sind die meisten gefährdet und einige sogar vom Aussterben bedroht. Ein Grund: Oft gibt es zu wenig Insekten und somit zu wenig Nahrung für die Tiere. Dabei sind die nächtlichen Jäger ein wichtiger Teil des Ökosystems. Sie vertilgen große Mengen an Insekten, verbreiten Samen und bestäuben Blüten. Menschen können den Tieren helfen. Nahezu jeder könne laut LBV mit einem naturnah gestalteten Balkon oder Garten zum Schutz der Tiere beitragen. Informationen und Veranstaltungshinweise für die Batnight und mehr Informationen finden sich hier.