Die als CA-1 Europa bezeichnete Designstudie wurde 2025 vorgestellt. 2029 soll das unbemannte Kampfflugzeug serienreif sein.Foto: dpa (Archivbild)
Die Rüstungs-Firma Helsing aus Bayern arbeitet an einem unbemannten Kampfflugzeug. Vergangenen Herbst wurde eine Designstudie von „CA-1 Europa“ vorgestellt. Jetzt kündigte Helsing-CEO Torsten Reil im Podcast „Table.Today“ an, dass das System 2029 serienreif und einsatzbereit sein soll. Der Erstflug der Drohne ist bereits für 2027 vorgesehen.
Bisher hatte das Unternehmen nur angekündigt, die Entwicklung „vor 2031“ abschließen zu wollen. Gründe für die schnellere Entwicklung seien „die militärische Bedrohungslage und der US-Wettbewerb“, sagte Reil im Podcast. „Die geopolitische Lage bestimmt den Druck.“
Anti-Drohnen-Netze werden für die Sicherung des ukrainischen Nachschubs selbst Dutzende Kilometer von der Front entfernt immer wichtiger.Foto: Andreas Stroh/ZUMA Press Wire, dpa (Archivbild)
Das Militärflugzeug soll elf Meter lang und bis zu vier Tonnen schwer werden und Geschwindigkeiten bis knapp unter der Schallgeschwindigkeit erreichen. Es wird nicht durch einen Piloten gesteuert, sondern mit künstlicher Intelligenz: Sie werde etwa Flugrouten und die Zielerfassung koordinieren. Das System werde deutlich günstiger sein als ein klassischer Kampfjet; der Preis liege nur bei einem Bruchteil, hieß es bei der Vorstellung 2025. Helsing hat im Sommer 2025 den Flugzeugbauer Grob Aircraft aus Tussenhausen im Unterallgäu übernommen. Jetzt wird der Jet CA-1 Europa dort entwickelt und getestet.
Andere Firmen aus dem Allgäu entwickeln gerade noch weitere innovative Flug- und Fahrzeuge: etwa einen fliegenden Notarztwagen und einen E-Traktor.
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