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BRK Berchtesgadener Land: Hund rutscht zehn Meter in die Tiefe – Bergwacht rettet Labrador

Berchtesgadener Land

Hund rutscht zehn Meter in die Tiefe: Bergwacht rettet verunglückten Labrador

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    Die Bergwacht hat an der Grenze zu Österreich einen Hund gerettet, der auf einer Wanderung abgerutscht war.
    Die Bergwacht hat an der Grenze zu Österreich einen Hund gerettet, der auf einer Wanderung abgerutscht war. Foto: Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Berchtesgadener Land

    Auf einer Wanderstrecke zwischen Sonntagshorn und Aibleck an der deutsch-österreichischen Grenze ist am Freitag, 7. November, ein Hund zehn Meter in die Tiefe abgerutscht. Das teilte der Kreisverband Berchtesgadener Land des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) mit. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. Das Rettungsteam barg den Hund schließlich unverletzt.

    Wanderweg: Hund rutscht mehrere Meter in die Tiefe

    Wie das BRK berichtete, ereignete sich der Vorfall gegen 11 Uhr vormittags. Ein Mann war mit einer Frau und mehreren Hunden in den Bergen unterwegs. Nach Aussagen des BRK habe der Hund zwar nicht dem Mann gehört, dieser nehme das Tier aber regelmäßig in die Berge mit.

    Die Gruppe passierte eine Stelle rund um den Bereich Hochgern, als der Labrador abrutschte. Wie das BRK mitteilte, sei die Stelle seilversichert gewesen. Insgesamt sei die Strecke aber „recht alpin“. Der Hund rutschte über eine steile Rinne zehn Meter in die Tiefe.

    Hund rutscht auf Wanderung ab: Einsatz der Bergwacht dauert mehrere Stunden an

    Nach dem Unfall flüchtete der Hund in eine Bergkiefer, „wo er sich sicherer fühlte“, so das BRK. Der Mann versuchte, den Labrador selbst zu retten. Da das Gelände aber insgesamt absturzgefährlich ist, gelang ihm sein eigener Rettungsversuch nicht.

    Daraufhin kontaktierte der Mann die Leitstelle Traunstein. Die deutschen Rettungskräfte entschieden sich aus Zeitgründen dafür, aus Bad Reichenhall über das österreichische Unken zum Unglücksort zu kommen. Nach Angaben des BRK hörten die Einsatzkräfte den Hund bereits aus der Ferne bellen. An der Abrutschstelle angekommen, seilten sich die Bergretter ab und legten dem Hund ein Geschirr um. Danach führten sie den Hund auf den Steig und schließlich bis zum Fahrzeug. Der Labrador blieb unverletzt.

    Das deutsche Rettungsteam bestand aus drei Bergrettern. Einer davon war ein Hundeführer. Zudem nahm auch der Einsatzleiter der Unkener Bergrettung an der Rettung teil. Insgesamt dauerte der tierische Einsatz der Bergwacht rund fünf Stunden.

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