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Breitachklamm im Allgäu ist deutsches Naturwunder des Jahres 2025

Allgäuer Alpen

Breitachklamm ist das Naturwunder des Jahres 2025

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    Das Naturwunder des Jahres 2025: Die Breitachklamm.
    Das Naturwunder des Jahres 2025: Die Breitachklamm. Foto: Dominik Berchtold/Heinz Sielmann Stifung (Archivbild)

    Die Breitachklamm in den Allgäuer Alpen ist zum Naturwunder des Jahres 2025 gewählt worden. Das teilte die Heinz Sielmann Stiftung mit, die die Abstimmung durchgeführt hat. Demnach gingen rund 29 Prozent der Stimmen an das bayerische Naturdenkmal. Auf Platz zwei landete die Quelle Blautopf in Blaubeuren bei Ulm in Baden-Württemberg mit rund 20 Prozent der Stimmen, gefolgt vom Wasserbaum bei Ockensen in Niedersachsen, für den etwa 13 Prozent stimmten. Insgesamt standen acht Naturschauplätze zur Abstimmung.

    Im Winter gefrieren die Wasserfälle in der Klamm.
    Im Winter gefrieren die Wasserfälle in der Klamm. Foto: Dominik Berchtold/Heinz Sielmann Stifung (Archivbild)

    Rund 27.000 Menschen stimmten zwischen dem 11. August und dem 28. September für ihr liebstes Naturwunder auf der Website der Heinz Sielmann Stiftung ab.

    Die Klamm sei nicht nur ein Geotop, sondern auch ein Lernort, heißt es in der Mitteilung. Dort könne man Naturschutz und Naturerlebnis verbinden. Die Wege seien sicher erschlossen. Das macht es vielen Personen möglich, die Klamm zu besuchen. Gleichzeitig werden die Besucher gelenkt und die Rückzugsorte für viele Arten bleiben erhalten. Etwa 300.000 Menschen kommen jedes Jahr, um den Ort zu bestaunen. Schon seit 1905 ist die Breitachklamm ausgebaut und touristisch erschlossen.

    Der Weg durch die Klamm führt über Brücken.
    Der Weg durch die Klamm führt über Brücken. Foto: Dominik Berchtold/Heinz Sielmann Stifung (Archivbild)

    Die Breitachklamm ist etwa 2,5 Kilometer lang und verläuft vom Ortsteil Tiefenbach in Oberstdorf bis in die Nähe der Walserschanz im Kleinwalsertal. An ihren Seiten ragen die Felswände bis zu 150 Meter in die Höhe. Damit ist sie eine der tiefsten Felsenschluchten in Mitteleuropa. Entstanden ist sie durch den Flusslauf der Breitach: Über die Jahrtausende hat der Strom die Kalksteinfelsen abgetragen. Dabei sind Strudeltöpfe, Engstellen und Überhänge entstanden.

    Der Alpensalamander lebt zwischen den Felsen der Klamm.
    Der Alpensalamander lebt zwischen den Felsen der Klamm. Foto: Christine Geidel/Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern/dpa (Archivbild)

    Besonderer Lebensraum für viele Arten

    In der Schlucht herrscht ein feucht-kühles Klima, in dem Moose, Farne und andere feuchtigkeitsliebende Pflanzen gedeihen. Die Wasserläufe sind klar und sauerstoffreich – ideal für Bachforellen. Die Wasseramsel findet dort ebenfalls einen Lebensraum. Der Singvogel ist darauf spezialisiert, Insektenlarven und Kleintiere aus dem Wasser zu fischen. Die feuchten Felsspalten bieten Alpensalamandern und anderen kleinen Amphibien Unterschlupf. Manchmal sind auch Gämsen an den steilen Hängen unterwegs.

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