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Corona, RSV, Influenza: Infektionsgeschehen in der 6. Kalenderwoche 2026

Robert-Koch-Institut

Immer mehr RSV-Fälle in Deutschland – auch Zahlen anderer Infektionskrankheiten auf hohem Niveau

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    Die Zahl an RSV-Fällen in Deutschland steigt weiter. Auch andere Krankheiten kursieren.
    Die Zahl an RSV-Fällen in Deutschland steigt weiter. Auch andere Krankheiten kursieren. Foto: Philip Dulian, dpa (Archivbild)

    Weiterhin hält die Krankheitswelle in Deutschland und Bayern an: Wie das Robert-Koch-Institut im aktuellsten Wochenbericht in der Kalenderwoche sechs vom 2. bis 8. Februar berichtet, sind derzeit verschiedenste Krankheiten im Umlauf. Der Bericht der vorigen Kalenderwoche hatte bereits gezeigt, dass derzeit viele Menschen an Grippe und anderen Atemwegsinfektionen erkrankt sind.

    Nun setzt sich der Trend weiter fort: Insbesondere die Grippewelle hält demnach weiter an. Alle Altersgruppen sind laut RKI derzeit mit Influenza infiziert, was zu einer hohen Zahl an aktuen Atemwegserkrankungen führt. Die gute Nachricht: Die Zahl der Arztbesuche und an Einweisungen in Krankenhäuser bleibt in den Auswertungen unter den Werten der Vorsaison um diese Zeit;die Zahl der Arztbesuche ist dennoch auf einem hohen Niveau.

    Zahl an RSV-Fällen weiter gestiegen; weniger Corona und Influenza

    Seit Beginn der Grippewelle in der 48. Kalenderwoche 2025 kursieren vor allem Influenza-A-Vieren. Auch die Zahl an RSV-Erkrankungen (Respiratorisches Synzytial-Virus) steigt weiter. RSV wird meist durch Schmier- und Tröpfcheninfektionen übertragen. Es gibt vor allem zwei RSV-Risikogruppen. Für Personen ab 75 Jahren empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) eine RSV-Impfung; für Babys wird eine Prophylaxe empfohlen. Insgesamt gesehen ist die Aktivität aktuer respiratorischer Krankheiten (ARE) im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben. Für die Jahreszeit lag sie laut RKI auf einem gewöhnlich hohen Nievau. Die Zahl schwerer aktuer respiratorischer Infektionen im stationären Bereich (SARI) ging im Vergleich zur Vorwoche leicht zurück und lag im moderatren Bereich.

    Das RKI rät zur RSV-Prophylaxe.
    Das RKI rät zur RSV-Prophylaxe. Foto: Fabian Sommer, dpa (Symbolbild)

    Im untersuchten Zeitraum kursierten insbesondere Influenza-A-Viren (57 Prozent). In der Vorwoche waren es noch 63 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgt die Anzahl an Coronaviren (hCoV: 20 Prozent) und RSV (13 Prozent). In der Vorwoche lag die Anzahl an RSV-Viren noch bei fünf Prozent. SARS-CoV-2 wurde nur in 1 Prozent der Proben nachgewiesen. Somit ist die Zahl an RSV-Fällen gestiegen, während es weniger Covid-19- und Influenza-Fälle gab.

    Aktue Atemwegserkrankungen: 7,5 Millionen neue Fälle

    An aktuten Atemwegserkrankungen (ARE) erkranken aktuell insbesondere Erwachsene. In der sechsten Kalenderwoche sind etwa 7,5 Millionen aktue Atemwegserkrankungen neu aufgetreten. Währenddessen erkranken pro 100.000 Einwohner unter 100 Personen an COVID-19. Auf 100.000 Einwohner kamen zudem rund 2000 Arztbesuche aufgrund von ARE.

    Im Abwasser sind die Werte für die Influenza A-Viruslast und die RSV-Last gestiegen. Für die Kalenderwoche sechs wurden Daten aus 70 Kläranlagen für Influenzaviren ausgewertet; für RSV die Daten aus 46 Kläranlagen. Die SARS-VoV-2-Last ist laut RKI im niedrigen Bereich stabil.

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