Zu einem mutmaßlichen illegalen Autorennen kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 26. Oktober, in der Münchner Innenstadt. Das teilt das Polizeipräsidium München am Dienstag mit. Demnach filmte eine zivile Streife der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung, wie die Fahrer dreier Autos insbesondere mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit und häufigen Fahrstreifenwechseln auffielen.
Autorennen in München-Schwabing: Drei 18-Jährige von Zivilstreife gefilmt
Laut Polizei fuhren die zivilen Beamten gegen 1.10 Uhr nachts die Münchner Leopoldstraße stadtauswärts entlang als sie die betroffenen Autos im Gegenverkehr bemerkten. Verkehrsbedingt mussten die Fahrer der drei Fahrzeuge – ein BMW, ein Daimler sowie ein Renault – anhalten. Nachdem die Ampel auf Höhe der Martiusstraße auf Grün schaltete, beschleunigten die drei Fahrer demnach sehr stark und erreichten Geschwindigkeiten von über 65 Stundenkilometern – in einem Bereich, in dem lediglich 30 erlaubt sind.
Auf Höhe des Siegestors fuhren die Autos laut der Polizei sogar über 100 km/h, obwohl nur eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h zulässig ist. Zusätzlich kam es wegen des Tempos in der dortigen Kurve beinahe zu einer Kollision zwischen zwei der Autos. Die Fahrmanöver wurden von dem zivilen Videofahrzeug gefilmt.
18-Jährige von der Polizei nach Autorennen in München angezeigt
Da die drei Fahrer im weiteren Verlauf einen Streifenwagen der Polizei entdeckten, etwa auf Höhe der Universität in der Ludwigstraße, reduzierten sie ihre Geschwindigkeit. Sie wurden anschließend von Beamten einer Verkehrskontrolle unterzogen. Alle drei Fahrer sind demnach 18 Jahre alt und wohnen in München – der Führerscheine aller drei jungen Männer wurden von der Polizei beschlagnahmt. Die Autos mussten von Angehörigen abgeholt werden.
Die drei 18-Jährigen wurden von der Polizei angezeigt – unter anderem wegen des verbotenen Autorennens sowie diverser Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Erst kürzlich – darunter auch eine eigentlich unbeteiligte Frau.
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