Zu einem folgenschweren Löschversuch kam es am Donnerstag, 11. September, in einem gastronomischen Betrieb in München. Gegen 17 Uhr brach in dessen Küche ein Fettbrand aus, wie das Polizeipräsidium München am Freitag mitteilt. Zwei Mitarbeiter, ein 41-Jähriger sowie ein 50-Jähriger, versuchten daraufhin das durch erhitztes Öl entstandene Feuer mit Wasser zu löschen. Der fatale Löschversuch führte zu einer Verpuffung.
Fettbrand in München-Sendling: Drei Verletzte
Wie die Polizei weiter mitteilt, geriet dadurch die Küche des Betriebes im Bezirk Sendling-Westpark in Brand. Die beiden Angestellten erlitten dabei Verletzungen, ebenso wie ein 27-jähriger Zeuge, der auf das Feuer aufmerksam geworden war und die Mitarbeiter aus dem Gefahrenbereich hinaus ins Freie brachte.
Die Feuerwehr konnte das Feuer in der Küche löschen. Der 41-jährige sowie der 50-jährige Mitarbeiter mussten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Über die Schwere der Verletzungen liegen keine Informationen vor.
Brand in Gastro-Küche: Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung
In dem Münchner Gastrobetrieb entstand durch das Feuer ein Gesamtschaden von mehreren zehntausend Euro. Gegen den 50-Jährigen, so teilt die Polizei mit, wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt. Das Kommissariat 13, das sich unter anderem mit Branddelikten und Betriebsunfällen beschäftigt, übernimmt die weiteren Ermittlungen.
Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang dringend darauf hin, . „Beim Kontakt von Wasser mit brennendem Fett verdampft das Wasser schlagartig und es kann zu einer Explosion kommen. Verständigen Sie im Notfall sofort die Feuerwehr über die Notrufnummer 112“, erklären die Beamten.
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