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Flughafen München: Lufthansa-Flieger nach Dubrovnik müssen zweimal umdrehen

Flughafen München

Kurios: Gleich zwei Lufthansa-Flieger drehen in Dubrovnik um und landen wieder in München

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    Zwei Flugzeuge der Lufthansa konnten nicht an ihrem eigentlichen Ziel in Dubrovnik landen und kehrten an den Flughafen München zurück.
    Zwei Flugzeuge der Lufthansa konnten nicht an ihrem eigentlichen Ziel in Dubrovnik landen und kehrten an den Flughafen München zurück. Foto: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

    Zahlreiche Passagiere, die auf dem Weg vom Münchner Flughafen nach Dubrovnik waren, erreichten am Donnerstag (2. April) nicht ihr Ziel. Zumindest vorläufig. Das Flugzeug der Lufthansa, in dem sie saßen, flog zwar bis zu dem Flughafen im Süden Kroatiens, konnte dort jedoch nicht landen. Stattdessen drehte der Flieger um und landete wieder in der bayerischen Landeshauptstadt. Besonders kurios: Bereits am Vortag, Mittwoch (1. April), war genau das Gleiche passiert.

    Lufthansa-Flüge kehren von Kroatien an den Flughafen München zurück

    Wie etwa bei der Plattform Flightradar24 zu erkennen ist, hatten sich die beiden Flugzeuge mit der Flugnummer LH1708 am Mittwoch- und Donnerstagmorgen auf den Weg Richtung Süden gemacht. Die Flüge verliefen demnach ganz regulär, inklusive Landeanflug auf den Flughafen der kroatischen Stadt. Doch in beiden Fällen brachen die Piloten den Landevorgang ab, starteten durch und flogen den gesamten Weg bis nach München zurück.

    Der Grund für das unfreiwillige Umdrehen war an beiden Tagen derselbe: Aufgrund der Wetterverhältnisse, in diesem Fall starke böige Winde, konnten die Flugzeuge jeweils nicht in Dubrovnik landen, teilte eine Lufthansa-Sprecherin unserer Redaktion auf Nachfrage mit.

    Starke böige Winde verhindern Landung

    Da eine Verbesserung der Wettersituation nicht in Sicht gewesen sei, sei eine erneute Landung ausgeschlossen worden, so die Sprecherin. „Da Sicherheit für unsere Passagiere immer oberste Priorität hat, entschloss sich die Crew, zurück nach München zu fliegen.“

    Betroffen waren am Mittwoch 195 Passagiere an Bord des Airbus A321, am Donnerstag waren es 154 Fluggäste. Laut der Konzern-Sprecherin wurden die Passagiere auf andere Flüge umgebucht.

    Unwettergefahr und Sturmböen in Kroatien

    Der Hintergrund der schwierigen Landungsverhältnisse ist, dass im Mittelmeerraum seit Anfang April vielerorts Unwettergefahr herrscht. Mehrere Reiseländer sind teilweise betroffen, neben Kroatien etwa auch Italien, Spanien und Griechenland. In manchen Landesteilen Kroatiens gilt die höchste Warnstufe Rot, in den restlichen Teilen die Warnstufen Orange und Gelb, wie auf der Seite des kroatischen Wetter- und Hydrologiedienstes DHMZ zu lesen ist.

    Bereits in den vergangenen Tagen hatte es teils orkanartige Böen gegeben, auch für die nächsten Tage gibt es vorerst keine Entwarnung. Windgeschwindigkeiten bis zu 160 km/h sollen laut DHMZ zeitweise erreicht werden. Der Dienst warnt vor Gefahren für die persönliche Sicherheit, etwa durch umstürzende Bäume, abgebrochene Äste und herumfliegende Trümmer. Es sei zudem auch mit umfangreichen Gebäudeschäden, Verkehrsbeeinträchtigungen und Stromausfällen zu rechnen. Ob Flugzeuge unter diesen Voraussetzungen in den kommenden Tagen in Dubrovnik und teils anderen Mittelmeerzielen landen können, bleibt deshalb offen.

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