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Gemeinsame Lösungen gegen Lehrermangel: Freistaat und Lehrer in der Pflicht!

Kommentar

Den Lehrermangel müssen Freistaat und Lehrkräfte gemeinsam bekämpfen

Henry Stern
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    Tafel
    Tafel Foto: Caroline Seidel, dpa

    Der Mangel an qualifizierten Lehrkräften bleibt eine der größten Herausforderungen an Bayerns Schulen. Denn schon heute ist klar, dass durch steigende Geburtenzahlen und hohen Zuzug der Bedarf an Pädagogen weiter steigen wird.

    Gleichzeitig werden die in den letzten Jahren durch den Stellenzuwachs nicht zuletzt an den Schulen explodierenden Personalkosten für den Haushalt des Freistaats Bayern zur immer größeren Belastung. Es ist deshalb richtig, dass Ministerpräsident Markus Söder (CSU) versucht, einen weiteren Stellen- und Kostenanstieg einzudämmen.

    Die Unterrichtsversorgung in den Klassenzimmern auf Dauer sicherzustellen, wird deshalb nur in einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Freistaat und Lehrkräften gelingen: Söders Staatsregierung muss trotz Stellen-Stopp auch in den kommenden Jahren in den Schulen zusätzliche Planstellen finanzieren, um das hohe Niveau der bayerischen Schulbildung aufrechtzuerhalten.

    Doch auch die Lehrkräfte werden einen Beitrag leisten müssen – vor allem mit Blick auf die hohe Teilzeitquote. Freiwillige Mehrarbeit möglich zu machen, bleibt deshalb Aufgabe von Schulen und Lehrern – auch um „von oben“ verordnete Einschränkungen der Teilzeit-Möglichkeiten zu verhindern.

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