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Hackerangriff auf Websites in Nürnberg: DDoS-Attacke sorgte für technische Ausfälle

Cyberangriff

Bekannte Hackergruppe griff laut Polizei städtische Websites in Nürnberg an

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    Mit einer Unmenge von Anfragen hatten Hacker die Server der Stadt Nürnberg überlastet und lahmgelegt.
    Mit einer Unmenge von Anfragen hatten Hacker die Server der Stadt Nürnberg überlastet und lahmgelegt. Foto: Michael Kappeler, dpa (Symbolbild)

    Die Stadt Nürnberg ist am Mittwoch von einem Hackerangriff getroffen worden. Wie die Polizei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge am Donnerstag berichtete, habe eine bekannte Gruppe den Cyberangriff durchgeführt. Am Mittwoch waren mehrer Websites der mittelfränkischen Metropole nur eingeschränkt erreichbar, hatte die Stadt mitgeteilt. Während die Infoseiten Nürnbergs nach wie vor aufgerufen werden konnten, hätten die Suchfunktion und die Kontaktformulare mehrere Stunden lang nicht funktioniert.

    Hackerangriff in Nürnberg: DDos-Attacke legte städtische Websites lahm

    Die technischen Probleme hätten am Mittwochmorgen, um ungefähr 8.15 Uhr begonnen. Ein Expertenteam habe an der Fehlersuche und einer Lösung gearbeiteten. Daten seien laut der Stadt aber nicht gestohlen worden.

    Bereits am Mittwoch machte die Stadt für die Ausfälle einen „Angriff von außen“ verantwortlich. Nähere Angaben zu den Angreiferinnen und Angreifern machte die Polizei auch am Donnerstag nicht. Verursacht worden seien die Ausfälle jedoch von einer bekannten Gruppe. Mit einer sogenannten DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service) hätte diese für die Ausfälle gesorgt. Dabei werden so viele Anfragen an einen Server gestellt, bis das System überlastet und zusammenbricht. Bereits im April war die Stadt Nürnberg von einem solchen Hackerangriff getroffen worden, hieß es in der Mitteilung.

    Seitdem auch sensible Daten digitalisiert werden, sorgen Cyberangriffe immer wieder für große Aufmerksamkeit. Im April letzten Jahres griffen Hacker die Zentrale der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg an und stahlen Daten von Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen in ganz Schwaben. Oft werden die kriminellen Aktivitäten im Netz aber auch verhindert, wie Ende 2024 als ein Online-Händler in Neu-Ulm mit Schadsoftware erpresst wurde.

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