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Nach dem Hochwasser in Bayern: Unternehmer kämpft um Soforthilfen

Lesetipp

Warten auf Hochwasser-Hilfen: „Ich bin im Moment komplett ohne Einnahmen“

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    Die Familie Schäbel aus Fischach wurde vom Hochwasser schwer getroffen: Antiquitätenhändler Adrian Schäbel (2. von links), sein Mann  Stefan Zufelde sowie seine Eltern Gerlinde und Roland Schäbel.
    Die Familie Schäbel aus Fischach wurde vom Hochwasser schwer getroffen: Antiquitätenhändler Adrian Schäbel (2. von links), sein Mann Stefan Zufelde sowie seine Eltern Gerlinde und Roland Schäbel. Foto: Marcus Merk

    Aus dem Katzenbächle, jenem Rinnsal, das hinter dem Antiquitätenladen von Adrian Schäbel vor sich hindümpelt, wurde vor sieben Wochen ein reißender Bach. Die Schmutter, in die das Bächle wenige Meter weiter mündet, und die Neufnach haben Fischach an jenem unheilvollen ersten Juni-Wochenende geflutet. Adrian Schäbel holt sein Smartphone hervor und zeigt Bilder, die dokumentieren, wie schlimm man hier von den Fluten getroffen wurde. Vom Zaun schauten nur noch die Spitzen heraus, bis zum Briefkasten reichte das Wasser. An der Fassade seines Geschäfts zeugt nur ein abgeplatztes Stück Putz von der Katastrophe. Das Rettungsboot, in das Schäbel am Vormittag jenes 1. Juni gestiegen ist, hat hier seine Spuren hinterlassen.

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