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Landau an der Isar: Hangrutsch wegen undichter Wasserleitung

Landau an der Isar

Hang in Bayern rutscht wegen undichter Wasserleitung ab – Häuser müssen evakuiert werden

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    Die Straße soll noch bis mindestens Montag gesperrt bleiben.
    Die Straße soll noch bis mindestens Montag gesperrt bleiben. Foto: Lino Mirgeler, dpa (Symbolbild)

    Im nordöstlich von München gelegenen Landau an der Isar kam es am Samstag, 17. Januar, zu einem Erdrutsch in dessen Folge Wohnhäuser evakuiert werden mussten. Der Polizei zufolge wurde durch den abrutschenden Hang die Garage eines Doppelhauses beschädigt. Die Gebäude mussten evakuiert werden, die betroffenen Bewohner wurden bei Nachbarn und in Ferienwohnungen untergebracht, so die Polizei. Verletzt worden sei niemand.

    Erdrutsch in Landau: Schuld war wohl eine undichte Wasserleitung

    Die Polizei geht davon aus, dass eine undichte Wasserleitung eines Wohnhauses in der Hauptstraße die Ursache für den Erdrutsch ist. Demnach sei das Erdreich durch das Wasser völlig durchnässt worden, was zum Rutsch führte. Es stürzten Sträucher und Bäume den Hang hinunter. Auch als die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort eintrafen, habe es noch „minimale Erdbewegungen“ gegeben und man konnte sehen, wie aus einem Rohr Wasser fließt.

    Die Einsatzkräfte drehten die Hauptwasserleitung ab und konnten so den Erdfluss stoppen. Vor Ort waren Einsatzkräfte mehrerer Orte im Umkreis. Um die Lage beurteilen zu können, kam eine Drohne der Feuerwehr zum Einsatz. Zudem war ein Statistiker vor Ort und erklärte zwar die Wohnhäuser für stabil, nicht aber den Hang selbst. Daher bleibt die Höckinger Straße, in der sich das evakuierte Doppelhaus befindet, zunächst gesperrt. Die Häuser seien jedoch statistisch stabil und nicht einsturzgefährdet.

    Neue Beurteilung der Lage am Montag

    Am Montag soll die Lage unter Einbezug vom Grundstückeigentümer und zuständigen Sicherheitsbehörden neu beurteilt werden. Bis dahin bleibt die Straße gesperrt, teilte die Polizei mit. Der Bereich soll wegen der Gefahr weiterer Erdrutsche durch die Bevölkerung gemieden werden. Wie hoch der entstandene Schaden ist, sei bislang noch nicht klar.

    Hangrutsche können gefährlich werden. Die Deutsche Bahn musste daher 2025 mit Maßnahmen an der Strecke einer Münchner S-Bahn beginnen, um einen Hangrutsch nahe der Gleise bei Fürstenfeldbruck zu verhindern.

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