Ein Yachthafen ist wohl eines der wenigen Dinge, die der Münchner Schickeria noch gefehlt haben. Doch seit diesem Wochenende müssen Münchnerinnen und Münchner nicht mehr ans Meer fahren, um sich wie im Urlaub zu fühlen.
Die Marina Monaco ist kein typischer Yachthafen, sondern eine Eventlocation auf einem künstlich angelegten See in Schwabing. Wer einen großen See mit darauf schwimmenden Booten sucht, wird allerdings enttäuscht. Der See ist gerade einmal so groß wie ein Swimmingpool. Palmen und Gräser schmücken das Wasserloch, neben dem ein paar Segelboote stehen. Dahinter stecken die Immobilienagentur Hammer AG und die Sylvenstein Event GmbH. Das Areal nahe dem Frankfurter Ring soll ein Treffpunkt für „entspannte Feierabende, Partynächte und chillige Wochenendtage“ werden, schreiben die Betreiber.
Marina Monaco startet am künstlichen See in Schwabing
Geöffnet hat die Marina Monaco am Frankfurter Ring am Donnerstag und Freitag von 12 bis 22 Uhr sowie samstags und sonntags zwischen 12 und 24 Uhr. Das Helle kostet 4,20 Euro und einen Aperol Spritz können sich die Besucherinnen und Besucher für 7,50 Euro schmecken lassen. Neben Getränken gibt es unter anderem eine Antipasti-Platte für 16 Euro oder eine Pinsa ab 13 Euro.
Das „Schwabinger Meer“, wie es die Betreiber ankündigten, liegt auf einem ehemaligen Industriegelände. Doch von Firmen ist keine Sicht mehr. Stattdessen finden die Gäste vor Ort einen Sandstrand, ein Bootshaus mit DJ-Pult und Segel- sowie Motorboote. Im Verlauf des Jahres können Besucherinnen und Besucher vor Ort Paddel-Tennis spielen oder bouldern gehen. Für immer wird die Marina Monaco aber nicht bleiben: Das Areal soll langfristig als „Neue Schmiede“ zu einem neuen Stadtquartier mit Gewerbe, Hotels und Bürobauten werden.
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