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„Mayday“ auf Flug zwischen Washington und München

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Triebwerk ausgefallen: „Mayday“ auf einem Flug zwischen Washington D.C. und München

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    Ein Flugzeug von United Airlines meldete einen Triebwerksausfall. Der Flug nach München wurde abgebrochen.
    Ein Flugzeug von United Airlines meldete einen Triebwerksausfall. Der Flug nach München wurde abgebrochen. Foto: Felix Hörhager, dpa (Symbolbild)

    Auf einem Langstreckenflug der US-amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines zwischen Washington D.C. und München ist ein Triebwerk ausgefallen. Wie unter anderem der Münchner Merkur und der US-amerikanische Nachrichtensender NBC News berichteten, meldeten die Piloten den Ausfall nur kurz nach dem Start. Der Vorfall ereignete sich am 25. Juli nahe der US-Hauptstadt.

    Triebwerk ausgefallen: Piloten setzen zu Notlandung an

    Das Flugzeug des US-amerikanischen Herstellers Boeing befand sich auf dem Weg vom Washington Dulles International Airport nach München. Der „Dreamliner“ hob bereits mit einer Verspätung von rund 30 Minuten ab.

    Nur kurze Zeit danach, so der Merkur, meldeten die Piloten mit „Mayday, mayday, mayday“, dass das linke Triebwerk ausgefallen war. Demnach befand sich die Maschine nicht einmal über dem Atlantik. Die Küste liegt zwischen 130 und 160 Kilometern entfernt. Die Boeing vom Typ 787-8 verfügt insgesamt über zwei Triebwerke.

    Nur kurz nach der Landung meldeten die Piloten den Ausfall des Triebwerks.
    Nur kurz nach der Landung meldeten die Piloten den Ausfall des Triebwerks. Foto: Federico Gambarini, dpa (Symbolbild)

    Nach Zwischenfall mit Ziel München: Boeing 787-8 legt Notlandung ein

    Laut Informationen der New York Post befand sich das Flugzeug zum Zeitpunkt des Ausfalls auf rund 3000 Metern Höhe. Die Piloten setzten die Notfallmeldung ab und standen fortan mit dem Washingtoner Flughafen Dulles in Verbindung. Auf Tonaufnahmen ist zu hören, wie die Piloten die Lage ruhig beschreiben und um eine Landebahn bitten.

    Der Tower des Flughafen Dulles stellte ihm diese zur Verfügung. Da das Flugzeug für einen Transatlantikflug getankt worden war, war die Boeing anfangs noch zu schwer, um zu landen. Um an Treibstoff zu verlieren, kreiste die Maschine eine halbe Stunde lang im Luftraum, bis sie landete.

    Triebwerkausfall auf Langstreckenflug nach München: Boeing vorbelastet

    Der Triebwerkausfall des Dreamliners ist nicht der erste Zwischenfall bei Boeing. Mitte Juni stürzte eine Dreamliner-Maschine in Indien ab, bei dem Unglück starben nahezu alle Passagiere und Crewmitglieder. Nur ein britischer Passagier überlebte den Absturz.

    Wie bei dem Flug nach München meldeten die Piloten kurz nach dem Start einen Notfall, stürzten dann aber kurze Zeit später in ein Wohngebiet. Die Ursache für das Unglück blieb unklar, mittlerweile gehen die indischen Behörden von einem Treibstoff-Stopp als Unfallursache aus.

    Bei dem Flugzeugunglück in Indien stürzte die Boeing 787 in ein Wohngebiet.
    Bei dem Flugzeugunglück in Indien stürzte die Boeing 787 in ein Wohngebiet. Foto: Ajit Solanki, AP/dpa (Archivbild)

    United-Airlines-Flug nach München: Keine Details zu Ausfall

    Bei dem Vorfall auf dem Flug nach München landete der Dreamliner sicher, verletzt wurde niemand. Die 219 Passagiere und elf Crew-Mitglieder verließen das Flugzeug, die Fluggesellschaft United Airlines arrangierte laut Angaben von NBC News Alternativen für die Fluggäste.

    Warum das Triebwerk ausgefallen war, ist noch nicht geklärt. United Airlines sprach von einem „mechanischen Problem“, weitere Details meldete die US-Airline nicht.

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