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Mieten in München: Spitzenreiter in Deutschland

München

Mietmarkt in München: Wo wohnt es sich am „günstigsten“?

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    In Deutschland ist München die teuerste Stadt zum Mieten.
    In Deutschland ist München die teuerste Stadt zum Mieten. Foto: Sina Schuldt, dpa (Archivbild)

    Nirgendwo in Deutschland wohnt es sich so teuer wie in München. Die bayerische Hauptstadt verfügt über immer weniger Angebote, mit immer höheren Preisen. Dass die Wohnungssituation zunehmend prekär wird, zeigte Ende Januar eine Untersuchung vom Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW). In ganz Deutschland seien die Angebotsmieten zum Jahresende 2025 deutlich gestiegen. Besonders betroffen auch: München. So seien diese im Vergleich zum dritten Quartal 2025 um knapp zwei Prozent gestiegen. Mit einer durchschnittlichen Kaltmiete mit 23,35 Euro pro Quadratmeter ist die bayerische Metropole Spitzenreiter.

    Doch nicht überall in München sind die Mietpreise gleich hoch. Die sogenannte „Miet-Map“ vom Online-Marktplatz ImmobilienScout24 soll zeigen, wie sich Angebotsmieten für eine 70‑qm-Wohnung mit zwei Zimmern – als Referenzwert – entlang der Münchner U- und S-Bahnen unterscheiden.

    Mietmarkt München: Entlang der U5 im gesamten Stadtgebiet am günstigsten

    Keine Überraschung: Die preislich höchsten Mietobjekte befinden sich im Stadtteil Schwabing, genauer gesagt an den Stationen Giselastraße, 1867 Euro, und Hohenzollernplatz, 1847 Euro. Das teilte das Wohnungsportal in einer aktuellen Pressemitteilung mit. Auch Angebote an der Fraunhoferstraße in der Nähe des Gärtnerplatzes sind dem obersten Segment zuzuordnen. An zentralen Umsteigepunkten wie dem Sendlinger Tor, der Münchner Freiheit und dem Isartor liegen die Mieten ebenfalls bei mehr als 1800 Euro pro Monat.

    Je weiter der Radius rund um die Innenstadt, desto günstiger wird es. In den südöstlichen, westlichen und nordwestlichen Stadtteilen sind die Mietwerte laut ImmobilienScout24 leicht günstiger. Ein paar Beispiele: Entlang der U5 in Richtung Südosten in Neuperlach Zentrum und Neuperlach Süd seien die Mieten im gesamten Stadtgebiet am günstigsten. Wobei „günstig“ hier noch immer mehr als 1300 Euro pro Monat bedeutet.

    Steigende Mietpreise in Deutschland: Konditionen werden immer härter

    Zu den günstigsten Stationen außerhalb des Stadtgebiets zählen dem Anbieter zufolge Seefeld-Hechendor mit 809 Euro an der S8 beim Ammersee und Eglharting, 905 Euro, östlich von München. In Altomünster, Petershausen, Mammendorf oder Malching, also entlang der nordwestlichen Stationen der S2 und S3, liegen die Werte bei rund 1000 Euro.

    Die steigenden Mietpreise in Deutschland und die Wohnungsknappheit stellen die Bevölkerung vor Herausforderungen. „Das klassische Angebot geht zurück, die Preise steigen und die Konditionen werden über immer mehr befristete Verträge oder möblierte Angebote härter“, sagte dazu Jonas Zdrzalek, Projektleiter der Untersuchung vom IfW zum Mitpreisindex.

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