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München: Durchsuchungen wegen Kinderpornografie – 14 Tatverdächtige

München

Kinderpornografie: Polizei durchsucht 14 Wohnungen – Ermittlungen laufen

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    In München hat die Polizei mehrere Wohnungen wegen des Verdachts der Kinderpornografie durchsucht.
    In München hat die Polizei mehrere Wohnungen wegen des Verdachts der Kinderpornografie durchsucht. Foto: Arne Dedert, dpa (Symbolbild)

    Wegen des Verdachts, Kinderpornografie besessen und teilweise verbreitet zu haben, hat die Münchner Polizei 14 Wohnungen in der Stadt und im Landkreis München durchsucht. Das berichtete das Polizeipräsidium München in einer Pressemitteilung. Demnach richteten sich die Durchsuchungen am Mittwoch, 25. März, gegen 14 Tatverdächtige im Alter zwischen 17 und 78 Jahren.

    Ermittlungen wegen Kinderpornografie: Polizei durchsucht mehrere Wohnungen

    Wie das Polizeipräsidium mitteilte, ordnete ein Richter an, die 14 Wohnungen zu durchsuchen. Davon befinden sich 13 in der Stadt, eine Wohnung liegt im Landkreis München. An den Durchsuchungen vom Mittwoch waren rund 35 Einsatzkräfte der Polizei beteiligt.

    Grundlage der Durchsuchungen war ein dringender Tatverdacht gegen 14 Personen. Die Männer im Alter zwischen 17 und 78 Jahren sollen Kinderpornografie besessen und teilweise auch verbreitet haben. Laut Polizei gehen die Beamten aktuell nicht davon aus, dass es „Zusammenhänge und für die jeweiligen Tathandlungen relevante Verbindungen zwischen den einzelnen Tatverdächtigen“ gibt.

    München: Durchsuchungen wegen Kinderpornografie

    Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten laut Angaben des Polizeipräsidiums München mehrere Telefone, Computersysteme, elektronische Speichermedien sowie weitere elektronische Geräte sicher. Nach der Aktion seien zwei Personen erkennungsdienstlich behandelt worden. Das bedeutet, dass ihre biometrischen und persönlichen Daten unter anderem durch Bilder und Fingerabdrücke erfasst werden. Eine Person wurde zudem vorgeladen.

    Wie das Polizeipräsidium mitteilte, wurden alle 14 Tatverdächtigen entlassen, nachdem die polizeilichen Maßnahmen durchgeführt worden waren. Die belastenden Daten werden aktuell digitalforensisch ausgewertet. Die Ermittlungen leitet das Kommissariat 17 der Münchner Polizei.

    An den Durchsuchungen waren mehrere Behörden beteiligt. Die Sachleitung erfolgte durch die Staatsanwaltschaft München I und die Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) zur Bekämpfung von Pornographie und sexuellem Missbrauch im Internet. Letztere ist an der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg eingerichtet.

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