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Münchner Linienbus kracht gegen Mauer: 13-Jährige stirbt, viele Verletzte

München-Trudering

Getötete 13-Jährige bei Unfall mit Bus in München – Oberbürgermeister Reiter nennt die Ursache

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    Feuerwehrleute arbeiten an dem verunglückten Linienbus. Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben, mehrere wurden verletzt.
    Feuerwehrleute arbeiten an dem verunglückten Linienbus. Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben, mehrere wurden verletzt. Foto: Stefan Puchner, dpa

    Nach dem schweren Busunfall im Münchner Osten hat der Oberbürgermeister der Stadt, Dieter Reiter, den Hinterbliebenen des gestorbenen Mädchens sein Beileid ausgedrückt. „Meine Gedanken sind bei den Eltern und den Angehörigen und Freunden des jungen Mädchens“, so Reiter auf Instagram.

    Der Unfall im Stadtteil Trudering, bei dem die 13-Jährige gestorben ist, hatte sich am Samstagnachmittag, 31. Januar, ereignet. Es wurden sechs weitere Menschen verletzt, darunter der 38-jährige Busfahrer schwer. Leichte Verletzungen trugen vier Mädchen im Alter von sieben, elf, zwölf und 15 Jahren sowie eine 44-jährige Frau davon. Ursprünglich hatte die Polizei noch von mehreren Schwerverletzten gesprochen. Nach Angaben eines Polizeisprechers war der Linienbus gegen 14.40 Uhr gegen die Mauer eines Gebäudes gefahren. Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar.

    Bus-Unfall in München: Medizinischer Notfall war offenbar Ursache

    Reiter hat nun Vermutungen vom Vortag bestätigt, wonach ein medizinischer Notfall des Fahrers zu dem Unfall geführt hat. Ein Fremdverschulden war von der Polizei schon am Samstag ausgeschlossen worden. Der Politiker verwies in seinem Statement auf Informationen durch die Leitung des Notfalleinsatzes und den Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). Die Ermittlungen der Polizei dauern aber weiterhin an.

    Auch der Chef der MVG äußerte seine Betroffenheit, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete: „Wir sind tief bestürzt über den tragischen Unfall. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten zuerst der Familie und Freunden des verstorbenen Mädchens und allen Verletzten.“

    Informationen der dpa zufolge hat die 13-Jährige auf dem Platz hinter dem Busfahrer gesessen, sagte ein Polizeisprecher. Durch die Wucht des Aufpralls sei sie zum Teil aus dem Seitenfenster gegen die Hauswand geschleudert worden. Das 13-jährige Mädchen wurde bei dem Aufprall im Bus eingeklemmt und musste mit schwerem Gerät befreit werden, überlebte aber nicht. Unter den Verletzten sind laut Polizei mehrere Kinder. Weitere Personen im Bus blieben unverletzt. 

    Münchner Bus kracht gegen Haus: Feuerwehreinsatz mit zahlreichen Kräften

    Der Bus der Linie 194 war bei seiner Fahrt am Samstagnachmittag gerade in der Feldbergstraße in München-Trudering unterwegs, als er von der Straße abkam und gegen die Außenmauer eines Hauses krachte. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, handelt es sich dabei um ein Gebäude der Münchner Stadtwerke, das zur Stromversorgung München-Ost gehört.

    Die Feuerwehr war mit zahlreichen Einsatzkräften am Unfallort damit beschäftigt, die Verletzten zu versorgen. Auch ein Kriseninterventionsteam war zur Betreuung der anderen Fahrgäste im Einsatz. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Straße musste für Bergungs- und Aufräumarbeiten mehrere Stunden gesperrt bleiben. (mit dpa)

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