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Nach Schneefall in Bayern: DWD warnt vor markantem Wintereinbruch

Bayernwetter

Nach dem Schneefall bleibt es kalt: Wo der späte Wintereinbruch in Bayern besonders zu spüren ist

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    Schnee, Graupel und dicke Wolken ziehen seit Donnerstag über Bayern.
    Schnee, Graupel und dicke Wolken ziehen seit Donnerstag über Bayern. Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolbild)

    Wer in Bayern in der Nähe der Berge wohnt, der dürfte nach dem Aufwachen am Donnerstagmorgen, 26. März, etwas überrascht beim Blick aus dem Fenster gewesen sein: weiß gepuderte Dächer und starker Schneefall nicht nur auf den Gipfeln bestimmten das Bild. Über Nacht und am Morgen fiel jede Menge Schnee. Nachdem die Prognosen zunächst noch etwas verhaltener ausgefallen waren, rechnete der Deutsche Wetterdienst (DWD) später mit größeren Schneemassen und warnte die Bevölkerung. Bis Freitagvormittag haben die Schneefälle in manchen Regionen angehalten.

    In diesen Landkreisen warnte der DWD vor bis zu 50 cm Neuschnee

    Wie der DWD mitteilte, traten seit Donnerstagnacht und noch bis Freitagvormittag im Alpen- und Voralpenraum oberhalb von 1000 Metern Schneemengen von 15 bis 30 Zentimetern auf. In Staulagen waren es bis zu 50 cm. Zusätzlich wurde es teilweise auch glatt. Diese Landkreise waren von einer amtlichen Warnung der Stufe 2 (markantes Wetter) vor Schneefall betroffen:

    • Ostallgäu
    • Oberallgäu
    • Lindau (Bodensee)
    • Weilheim-Schongau
    • Garmisch-Partenkirchen
    • Bad Tölz-Wolfratshausen
    • Miesbach
    • Kreis und Stadt Rosenheim
    • Traunstein
    • Berchtesgadener Land

    Wie der Wetterdienst erklärte, führten die Schneemassen teils zu Gefahren durch die geschlossene Schneedecke, die Glätte auf den Straßen und Fußwegen sowie die eingeschränkte Sichtweite. Gerade im Verkehr sollten Autofahrerinnen und Autofahrer deshalb aufpassen und sich den Witterungsbedingungen anpassen. Verzögerungen und Behinderungen auf dem Weg zur Arbeit sollten dabei eingeplant werden. Wer nicht unbedingt raus musste, sollte zudem laut DWD unnötige Fahrten vermeiden.

    Bayern: Schneefall bis auf 600 Meter Höhe

    Der Schnee erreichte in den Morgenstunden des Donnerstags auch etwas tiefer liegende Gebiete im Freistaat – wenn auch mit geringeren Mengen. Größere Teile Schwabens, Oberbayerns sowie Niederbayerns waren betroffen. Hier konnte oberhalb von 800 Metern 3 bis 8 Zentimeter Neuschnee fallen, sowie 1 bis 5 Zentimeter oberhalb von 600 Metern.

    Dieser leichte Schneefall zwischen 600 und 1000 Metern hielt gebietsweise auch bis Freitagvormittag an. Das galt sowohl für die Regionen, die ohnehin von der Wetterwarnung der Stufe 2 betroffen waren, als auch für diese Gebiete:

    • Kreis Unterallgäu
    • Kreis Landsberg am Lech
    • Stadt Kempten
    • Stadt Kaufbeuren

    Bayern-Wetter am Freitag

    Nachdem es am Mittwoch im Freistaat zum „Tag des Umschwungs“ kam, wie ein DWD-Meteorologe uns auf Nachfrage erklärte, ist es am Donnerstag vielerorts spürbar kühler geworden. In ganz Bayern wurden nur Höchsttemperaturen von 4 bis 9 Grad erreicht, im Alpenvorland 2 Grad. Zeitweise kam es zu Schauern, Schnee, Schneeregen oder Graupel – vereinzelt auch zu kurzen Graupelgewittern. Es wehte ein böiger, starker Nordwestwind.

    In der Nacht zum Freitag zog sich der Schneefall Richtung Alpen zurück, von Nordwesten her lockerte es in Bayern auf. Die Temperaturen fielen auf Tiefstwerte zwischen -1 und -6 Grad. Der Freitag zeigte sich dann ähnlich kühl wie der Vortag. Es wurde wolkig und der Schneefall klang auch in den Alpen ab. Am Wochenende bleibt es dennoch kalt und es ist mit Frost und Niederschlägen zu rechnen. Am Samstag zeigt sich jedoch auch die Sonne.

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