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Neue Auswertung: Vergleich zwischen Gehalt und Immobilienpreisen in Bayern

Immobilien

Neue Auswertung zeigt: So schwer ist es, sich in Bayerns Städten eigenen Wohnraum zu leisten

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    Der Stadtteil Au-Haidhausen, wie hier in der Kirchenstraße, zählt zu den teuersten Gegenden in München.
    Der Stadtteil Au-Haidhausen, wie hier in der Kirchenstraße, zählt zu den teuersten Gegenden in München. Foto: Sven Simon, dpa (Symbolbild)

    Der Kampf um bezahlbaren Wohnraum ist längst nicht mehr nur in München ein Thema. Wie eine Analyse des Immobilienportals Immowelt zeigt, sind Immobilien nicht nur in der Landeshauptstadt äußerst schwer bezahlbar. In vielen bayerischen Städten liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis einer Wohnung höher als das Medianeinkommen.

    München bleibt Spitzenreiter beim Missverhältnis von Gehalt und Immobilienpreis

    Trotz extrem hohem Monatseinkommen ist dieses Missverhältnis in München zwar besonders auffällig, doch auf den letzten Plätzen finden sich gleich mehrere weitere bayerische Städte. München hat laut des Rankings indes nicht nur bayernweit das größte Missverhältnis – auch bundesweit liegt die Stadt auf dem letzten Platz.

    So entspricht hier das Median-Bruttogehalt im Jahr 2024 in Höhe von 5094€ nur 61,9 Prozent des durchschnittlichen Quadratmeterpreises. Sowohl was das Gehalt als auch den Quadratmeterpreis anbelangt, liegt München in der Spitzengruppe der erfassten Städte. Der Quadratmeterpreis von im Schnitt satten 8224 Euro ist sogar mit großem Abstand bundesweiter Spitzenreiter.

    Ermittelt wurde der Quadratmeterpreis nach Angaben von Immowelt anhand des durchschnittlichen Preises für eine Bestandswohnung mit den Angaben 75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock und Baujahr 1990er-Jahre; ins Ranking gingen die Werte aller kreisfreien Städte in Deutschland ein.

    In welcher kreisfreien Stadt in Bayern die Menschen am meisten verdienen

    Auch ein weiterer Bestwert ist in Bayern zu finden. Mit 5673 Euro ist das Mediangehalt in Ingolstadt am höchsten. Die Großstadt findet sich damit im Mittelfeld des Rankings, da auch der Quadratmeterpreis recht hoch ist. Er steht im Verhältnis 1:1,34 zum Mediangehalt in der Stadt. Den letzten Bestwert des Rankings hält indes Pirmasens in Rheinland-Pfalz: Nirgendwo sonst ist das Verhältnis von Einkommen und Wohnungspreisen so günstig. Das Mediangehalt ist hier im Pfälzer Wald 2,87 mal höher als der durchschnittliche Quadratmeterpreis.

    Von solch einem Verhältnis können viele bayerische Städte nur träumen: Bei lediglich 73 Prozent des Quadratmeterpreises im Schnitt liegt das Mediangehalt bei Menschen in Rosenheim; die viertniedrigste Wert bundesweit, nach München nur unterboten von Potsdam und Hamburg. Auch Landshut mit einem Faktor von 0,85, Regensburg mit 0,89, Augsburg mit 0,91, Würzburg mit 0,92 oder Kempten mit 0,98 bieten verhältnismäßig wenig Gehalt für die örtlichen Quadratmeterpreise.

    Ein positives Verhältnis weisen dann erstmals die Städte Fürth mit 1,03, Straubing mit 1,04, Aschaffenburg und Bayreuth mit 1,06 oder Kaufbeuren mit 1,07 auf. Schwabach, Bamberg und Memmingen liegen bei 1,09, Passau bei 1,11, Nürnberg bei 1,13, Erlangen bei 1,17, Amberg bei 1,26 und Weiden bei 1,28. Über die besten Werte in Bayern dürften sich die Einwohnerinnen und Einwohner von Ansbach (1,35), Coburg (1,53), Schweinfurt (1,68) und Hof (1,91) freuen.

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