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Zug mit Gefahrengut entgleist an Silvester zwischen Rosenheim und Raubling

Bahn

Güterwaggon mit hochentzündlichem Gas entgleist bei Rosenheim: Nah- und Fernverkehr beeinträchtigt

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    Bei Rosenheim ist ein Bahnwaggon mit Gefahrengut entgleist.
    Bei Rosenheim ist ein Bahnwaggon mit Gefahrengut entgleist. Foto: Friso Gentsch, dpa (Symbolbild)

    Am Mittwochnachmittag, 31. Dezember, ist zwischen Rosenheim und Raubling ein Zug entgleist. Wie die Bayerische Regiobahn mitgeteilt hat, handelte es sich dabei um einen Güterzug. Die Deutsche Presse-Agentur berichtet mit Verweis auf einen Bahnsprecher, dass der Grund des Unfalls noch unklar sei. „Seit dem frühen Mittwochnachmittag ist die Bahnstrecke Rosenheim – Kufstein im Abschnitt zwischen Rosenheim Süd und Raubling gesperrt. Es kommt zu Ausfällen auf den Fernverkehrslinien von Rosenheim in Richtung Kufstein/Innsbruck“, so der Bahnsprecher.

    Betroffen sind demnach unter anderem ICEs und ECs von München in Richtung Kufstein. Der BR schreibt außerdem, dass auch Verbindungen nach Bozen, Verona und Bologna in Italien betroffen sind.

    Ersatzverkehr mit Bussen im Nahverkehr zwischen Rosenheim und Raublin

    Die Verbindungen von Rosenheim in Richtung Traunstein/Salzburg sowie nach München seien nicht betroffen. „Im Nahverkehr ist zwischen Rosenheim und Raubling ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Mehr Details dazu finden Sie auf der Seite der Bayerischen Regiobahn (BRB).“ Laut dem Sprecher sollte das Gleis vermutlich noch am Silvesterabend wieder freigegeben werden können. Züge werden auf der Strecke allerdings erst ab Neujahr wieder erwartet. Da der entgleiste Waggon auch das nebenliegende Gleis blockierte, treten die Einschränkungen nicht nur in einer Richtung auf.

    Zug entgleist bei Rosenheim: Hochentzündliches Gas transportiert

    Allerdings ist der Waggon nicht umgekippt, sondern nur aus dem Gleis gesprungen. Das berichtet das Oberbayerische Volksblatt mit Verweis auf einen Sprecher der Bundespolizei. Laut BR sei der Lokführer allerdings noch mehrere Kilometer gefahren, ehe er bemerkte, dass einer der Waggons nicht mehr ordnungsgemäß im Gleis lief.

    Wie das OVB weiter berichtet, soll der Zug Gefahrengut transportiert haben. Allerdings seien keine Schadstoffe in die Umwelt gelangt. Laut Bild handelte es sich bei dem geladenen Gefahrengut um das hochentzündliche Gas Ethylenoxid. Es wird nach Angaben der Verbraucherzentrale Hamburg unter anderem in Pflanzenschutzmitteln verwendet und gilt als krebserregend.

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