Versteckte Papp-Eier und die Möglichkeit, sie bei einem Stand gegen Süßigkeiten einzutauschen: Am Sonntag hat ein Influencer gemeinsam mit einem Online-Supermarkt im Münchner Olympiapark zur „größten Ostereiersuche“ Deutschlands aufgerufen. Aber wurde dieser Rekord tatsächlich erreicht und was ist über ähnliche Aktionen bekannt?
1000 Eier, hunderte Suchende: Die Fakten zur Ostereiersuche im Münchner Olympiapark
Laut der Online-Ankündigung des Influencers Daniel Tonnar Leyva waren 1000 Papp-Eier auf dem Gelände des Olympiaparks versteckt worden. Die Aktion führte er schließlich in Kooperation mit einem Online-Supermarkt und den Olympiapark-Offiziellen durch, die am selben Tag ein Osterfest mit unter anderem einer Bühnenshow, einer Bastelstation und einem Märchenzelt veranstalteten. Laut Olympiapark kamen über den Tag verteilt 35.000 Menschen in den Park, die Eiersuche wurde in einer Mitteilung hier als die „größte Eiersuche Münchens“ betitelt.
Wie viele von Ihnen an der Eiersuche teilnahmen, dürfte schwerer abzuschätzen sein. In einem Bericht der Münchner Abendzeitung wird von circa 300 ausgegangen. Tonnar Leyva schätzte auf Anfrage unserer Redaktion, dass über den Tag verteilt mindestens 1000 Menschen mitgemacht hätten.
Große Ostereiersuchen in Deutschland: Diese Zahlen sind bekannt
Zumindest was die Anzahl der versteckten Eier angeht, lässt die Aktion in München eine andere in Deutschland hinter sich, die ebenfalls auf olympischen Boden noch bis zum Ostermontag läuft: Die Eiersuche im Olympiastadion Berlin, bei der täglich 50 Eier versteckt werden, für die Preise zu gewinnen sind.
Dass eine andere große Suche 2026 ausgefallen ist, erhöht dazu die Chancen, dass die Suche in München tatsächlich Deutschlands größte war – zumindest in diesem Jahr. Denn die traditionelle Suche im Bochumer Stadtgarten fand heuer nicht statt. Wie unter anderem der WDR berichtet hatte, war das normalerweise vom Kreisverband des Roten Kreuzes Wattenscheid veranstaltete Event abgesagt worden, da Ehrenamtliche in den vergangenen Jahren dort zunehmenden Beschimpfungen ausgesetzt waren.
Der Grund waren Enttäuschungen bei den Suchenden darüber, dass die Nester teilweise schon vor offiziellem Beginn von Erwachsenen geplündert worden waren. Da hier normalerweise 7000 Eier versteckt worden waren, dürfte der deutsche Allzeit-Rekord von der Suche im Olympiapark nicht gebrochen worden sein. Ob dieser tatsächlich bei der Suche in Bochum liegt, lässt sich wegen der schwierigen Datenlage allerdings nicht abschließend feststellen.
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