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Promi-Hundezüchterin im Kreis Starnberg muss schließen

Landkreis Starnberg

Zu den Kunden zählen Toni Kroos und Julian Nagelsmann: Behörde schließt Promi-Hundezucht

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    Ein Labrador-Welpe: Eine Hundezucht im Landkreis Starnberg wurde von den Behörden dichtgemacht.
    Ein Labrador-Welpe: Eine Hundezucht im Landkreis Starnberg wurde von den Behörden dichtgemacht. Foto: Benjamin Nolte, dpa (Symbolbild)

    Das Landratsamt Starnberg hat vergangene Woche eine aus Sicht der Behörde illegale Hundezucht geschlossen. Die Inhaberin Anja Striegel züchtet Labradore und hat sich einen guten Ruf erarbeitet – zu ihren Kunden gehörten diverse Prominente. Unter anderem Fußball-Weltmeister Toni Kroos, Nationaltrainer Julian Nagelsmann und FC-Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatten Berichten zufolge Hunde von ihr bezogen.

    Landratsamt schließt Promi-Hundezucht: Betrieb seit Jahren ohne Genehmigung

    Seit vergangenem Mittwoch ist der Betrieb nun aber geschlossen, ein Teil der Hunde wurde ins Tierheim gebracht, das bestätigt das Landratsamt Starnberg auf Anfrage unserer Redaktion. „Lakeview Labrador“ hatte der Behörde zufolge keine Genehmigung, das Gebäude im Tutzinger Ortsteil Traubing für eine Hundezucht zu verwenden.

    Wie das Landratsamt bestätigt, sei die Betreiberin bereits vor mehreren Jahren darauf hingewiesen worden, dass eine Hundezucht in dem genutzten Gebäude nicht erlaubt ist. Zuvor habe es Beschwerden von Nachbarn gegeben. „Die Nachbarschaft ist seit langer Zeit intensiv durch die Hundezucht belastet und hat dies dem Kreisbauamt sowie der Gemeinde immer wieder mitgeteilt“, sagte der Sprecher des Landratsamtes dem Starnberger Merkur. Demnach habe es schon mehrere Versuche der Behörde gegeben, die Hundezucht zu beenden, bevor der Betrieb nun durch das Landratsamt geschlossen wurde.

    Keine Genehmigung: Züchterin fühlt sich von Behörde ungerecht behandelt

    Auch Züchterin Anja Striegel äußerte sich dem Starnberger Merkur gegenüber. Sie erklärt, dass sie seit Jahren versuche, die nötige Genehmigung zu bekommen – sie fühlt sich ungerecht behandelt, weil ihr der Betrieb nicht erlaubt wurde. Das Gebäude befindet sich in einem Gewerbegebiet und wurde ihr auch als Gewerbeimmobilie vermietet. Eine Erlaubnis bestand dem Bericht zufolge allerdings nur für einen Baggerbetrieb und eben nicht für eine Hundezucht.

    Striegel erklärt auch, dass die Vorwürfe aus der Nachbarschaft auf eine „private Fehde“ mit einem Nachbarn zurückgingen. Sie sucht nun einen Ort, wo sie ihren Betrieb fortführen kann. Zudem bemühe sie sich, dass die Hunde, die ins Tierheim gebracht wurden, bei Familien unterkommen.

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