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Rattenplage in Kulmbach: Stadt appelliert an Anwohner in Oberfranken

Oberfranken

Innenstadt von Kulmbach laut Berichten von Rattenplage betroffen

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    Ein Geschäft in der Kulmbacher Innenstadt musste Medien zufolge wegen eines Nagetierbefalls schließen.
    Ein Geschäft in der Kulmbacher Innenstadt musste Medien zufolge wegen eines Nagetierbefalls schließen. Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa (Symbolbild)

    Die bayerische Kreisstadt Kulmbach hat offenbar mit einer zunehmenden Rattenplage zu kämpfen. Das berichteten mehrere Medien aus der oberfränkischen Region. Nachdem das Geschäft einer Einzelhandelskette in der Kulmbacher Fußgängerzone schließen musste, hat nun die Stadtverwaltung an die gemeinsame Verantwortung im Umgang mit den Nagetieren appelliert.

    Rattenplage in Oberfranken: Anwohner sahen immer mehr Tiere in Kulmbacher Innenstadt

    Wie die Kreisstadt am Donnerstag mitteilte, sei das Kulmbacher Ordnungsamt in den letzten Wochen wiederholt auf Sichtungen von Ratten in der Innenstadt aufmerksam gemacht worden. „Die Stadt Kulmbach möchte daher alle Bewohner darauf aufmerksam machen, dass eine gemeinsame Anstrengung notwendig ist, um diese Population einzudämmen“, hieß es als Reaktion nun aus dem Rathaus.

    Anwohnerinnen und Anwohner sollten unter anderem Essensreste in fest verschlossenen Behältern im Hausmüll entsorgen und keinesfalls einfach in die Toilette werfen. In Anbetracht der sich ausbreitenden Rattenpopulation sollten außerdem keine wildlebenden Tiere mehr gefüttert werden. Auch die Nagetiere könnten von den Futtermittelresten angezogen werden. Das gelte auch für Vogelfutter im eigenen Garten.

    Kulmbacher laut Stadt für Ratten auf Privatgelände selbst verantwortlich

    Wie die Stadt betonte, trügen Anwohnerinnen und Anwohner auf ihrem Privatgelände selbst die Verantwortung für den Umgang mit Ratten. Kulmbach kümmere sich um die Nagetiere in allen öffentlichen Bereichen. Besonders in der Kanalisation lege man regelmäßig zahlreiche Köder aus.

    Dem regionalen Nachrichtenportal inFranken.de zufolge sei das Rattenproblem erstmals in einer Woolworth-Filiale in der Kulmbacher Innenstadt aufgetreten. Das Geschäft habe man Ende Juni wegen eines Schädlingsbefalls schließen müssen, habe eine Sprecherin der Einzelhandelskette auf Anfrage des Nachrichtenportals bestätigt. Wie das Unternehmen präzisierte, handele es sich dabei um einen Befall mit Nagetieren.

    Ratten breiteten sich Berichten zufolge aus lokaler Woolworth-Filiale aus

    Der Bericht lässt jedoch keinen Zweifel daran, dass es sich bei den entsprechenden Tieren um Ratten handeln muss. Die Woolworth-Sprecherin betonte inFranken.de zufolge aber auch, dass sich die Ratten in umliegenden Gebäuden ausbreiten würden. „Dieses Problem betrifft leider das gesamte Umfeld dieser Immobilie“, wird sie in dem Bericht zitiert.

    Zusammen mit dem Vermieter der Filiale treffe Woolworth nun mehrere Maßnahmen, um die Rattenplage in den Griff zu bekommen. Laut dem Bericht betonte die Einzelhandelskette, vor allem eine langfristige Lösung für das Problem finden zu wollen. Wie lange die Schädlingsbekämpfung in der Kulmbacher Fußgängerzone andauert, könne Woolworth aber zurzeit nicht einschätzen. Auch die Stadt Kulmbach äußerte sich dazu in der Mitteilung nicht.

    Ratten breiten sich immer weiter aus – das gilt auch für Augsburg. Verantwortlich dafür sind immer wärmere Winter und die Hochwasser im Stadtgebiet. Was man neben den Tipps aus Kulmbach zum Schutz gegen die Nagetiere unternehmen kann, lesen Sie hier.

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