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Pfingstferien: Was wir aus dem Urlaub in den Alltag retten sollten

Kommentar

Jetzt in den Ferien Kraft tanken – wir brauchen sie!

Matthias Zimmermann
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    Wer im Urlaub den Kopf frei bekommt, kann danach wieder anpacken.
    Wer im Urlaub den Kopf frei bekommt, kann danach wieder anpacken. Foto: Florian Ritter, dpa

    Der Alltag ist anstrengend. Jeden Tag gibt es neue schlechte Nachrichten aus allen Ecken der Welt. Und wie eine Drohung wirken auf viele die angekündigten Reformen unseres Sozialstaats. Darum ist der Reflex, diesen Mühen zu entfliehen, nicht nur menschlich, sondern auch gesund. Wer nicht regelmäßig etwas Abstand zu den Dingen bekommt und seine Prioritäten neu kalibriert, droht sich aufzureiben.

    Der Pfingsturlaub ist für sehr viele eine willkommene Gelegenheit, dem Karussell der Pflichten, Aufgaben und Erwartungen zu entkommen, das sich immer schneller dreht. Bewusst Zeit mit Menschen verbringen, die einem am Herzen liegen; besondere Erfahrungen sammeln und in seinen Erinnerungen abspeichern; oder einfach nur im Garten liegen und den Wolken nachsehen – was immer einem hilft, sein inneres Gleichgewicht zu stärken, ist wertvoll.

    Probleme machen leider keinen Urlaub

    Denn mentale und körperliche Widerstandsfähigkeit werden nach den Pfingstferien wieder gefragt sein. Die Probleme machen leider keinen Urlaub. Aber mit frischem Blick erscheinen sie vielleicht nicht mehr unüberwindbar. Bayern macht jetzt Urlaub – danach muss es anpacken!

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