Steinwürfe auf einen Menschen, Angriffe auf Polizeibeamte und starke Alkoholisierung: Zwei Männer haben am Montagabend die Einsatzkräfte der Polizei beschäftigt. Wie die Bundespolizeidirektion München mitgeteilt hat, soll einer der beiden um circa 19:50 Uhr einen Menschen vom Gleisbereich aus mit Schottersteinen beworfen haben. Nachdem das unbekannte Opfer geflüchtet war, half dem 30-jährigen Angreifer sein 28-jähriger Wegbegleiter wieder auf den Bahnsteig. Beide wurden kurz darauf durch eine hinzugerufene Polizeistreife festgenommen und an die Bundespolizei übergeben, doch die Gewalt ging weiter.
Denn der Jüngere der beiden Verdächtigen soll die Beamten laut Mitteilung immer wieder beleidigt, bespuckt und getreten haben. Während der Ältere in Schutzgewahrsam am Ostbahnhof genommen wurde, musste der andere, von den Einsatzkräften begleitet, in ein Krankenhaus gebracht werden. Grund dafür, dass es ihm so schlecht ging, war laut den Behörden sein stark alkoholisierter Zustand. Zudem steht der Verdacht im Raum, dass er noch unter dem Einfluss weiterer Substanzen stand. Bei ihm wurde Blut abgenommen, beim anderen wurde ein Atemalkoholgehalt von 2,3 Promille festgestellt.
München: Steinwürfe am Grafinger Bahnhof – Verdächtige schon polizeibekannt
Die beiden Männer aus Afghanistan waren den Behörden in der Vergangenheit schon einige Male aufgefallen, der Ältere wegen mehrerer Eigentums-, Gewalt- und Sexualdelikte. Nun ermittelt die Bundespolizei gegen sie wegen Widerstand und tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte sowie versuchter Körperverletzung und Beleidigung. Inzwischen sind beide wieder aus dem Gewahrsam entlassen worden.
Ostbahnhof München: 53-Jähriger, der sich seiner Haftstrafe entzogen hatte, festgenommen
Nicht mehr auf freiem Fuß ist stattdessen ein 53-jähriger Deutscher, den die Bundespolizei am Samstagabend am Ostbahnhof festgenommen hat. Bei einer Kontrolle war aufgefallen, dass gegen ihn ein Urteil über eine Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten vorliegt. Bislang hatte er sich dieser Strafe wegen mehrerer Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz allerdings entzogen. Nun befindet er sich bereits in einer Justizvollzugsanstalt.
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