Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder ist zu einem mehrtägigen Besuch in Südafrika angekommen. „Das ist eine strategische Reise“, betonte er vor dem Abflug nach Kapstadt. Denn: „Südafrika ist einer der starken Player in Afrika. Und Afrika ist ein Kontinent der Chancen.“
Das ist der Höhepunkt seines Besuchs
Höhepunkt des Besuchs ist ein Treffen mit dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa, der derzeit G20-Vorsitzender ist. Außerdem nimmt Söder an einem Treffen mit Regierungschefs mehrerer bayerischer Partnerregionen teil. Die internationale Regierungskonferenz wurde 2022 auf Initiative des Freistaats gegründet.
Auf dem Programm steht zudem ein Abstecher nach Stellenbosch in die Provinz Westkap, die seit 30 Jahren Partnerprovinz Bayerns ist. Im Fokus: die Themen Wissenschaft und Technik. „Wir gründen eine neue Zukunftsachse Bayern–Westkap“, kündigte Söder an. Beide Länder hätten eine starke Forschungslandschaft und starke Universitäten, das passe gut zusammen.
Bereits an diesem Sonntag besucht er einen historischen Ort
Auf Söders Programm stehen aber nicht nur solche Termine, er wolle auch Land und Leute besser kennenlernen. Deshalb besichtigt er an diesem Sonntag die frühere Gefängnisinsel Robben Island und die Zelle, in der Nelson Mandela jahrzehntelang eingesperrt war. In einem Township in Kapstadt trifft er Kinder und Jugendliche.
Es ist das dritte Mal in seiner Amtszeit, dass der Ministerpräsident Afrika bereist. 2019 war er in Äthiopien, 2024 in Ägypten. „Wir setzen damit unsere Afrika-Strategie konsequent fort“, betonte er.
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