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Spritpreise 2025: Diese Region in Bayern war am günstigsten – eine andere Gegend war besonders teuer

Tanken

Spritpreise 2025 in Schwaben am günstigsten – diese Region in Bayern war am teuersten

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    Tanken war im Jahr 2025 günstiger als 2024. Doch in den verschiedenen Regionen gab es größere Preisunterschiede.
    Tanken war im Jahr 2025 günstiger als 2024. Doch in den verschiedenen Regionen gab es größere Preisunterschiede. Foto: Christophe Gateau, dpa (Symbolbild)

    Tanken war im Jahr 2025 etwas günstiger als noch 2024. Das teilt das Bundeskartellamt in seinem Quartalsbericht der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe mit. Demnach kostete der Liter Benzin (E5) im vergangenen Jahr im deutschen Durchschnitt knapp 1,74 Euro pro Liter und Diesel 1,61 Euro pro Liter. Noch im Vorjahr waren es durchschnittlich sechs beziehungsweise vier Cent mehr pro Liter. Doch regional waren die Unterschiede groß – selbst innerhalb Bayerns variierten die Preise an den Tankstellen stark.

    Benzinpreis: Schwaben günstig, südliches Oberbayern teuer

    In Schwaben war es an den Zapfsäulen am günstigsten. Genau wie in Oberfranken, Teilen der Oberpfalz und Niederbayerns lag der Durchschnittspreis für E5 dort im vergangenen Jahr zwischen 1,71 und 1,72 Euro. Damit sind die Regionen nicht nur die günstigsten im Freistaat, sondern zählen laut Bundeskartellamt auch im ganzen Bundesgebiet zu den preiswertesten. Noch günstiger war das Tanken nur in Berlin, wo die Durchschnittspreise noch einmal um einen Cent darunter lagen.

    Doch in Bayern lag zugleich auch eine der beiden teuersten Regionen Deutschlands. Im südlichen Oberbayern kostete E5 demnach zwischen 1,78 und 1,79 Euro im Jahresdurchschnitt aller Tankstellen. Das war bundesweit der Spitzenwert. Genauso teuer war der Sprit nur noch in der Region, die aus dem östlichen Niedersachsen und den angrenzenden westlichen Teilen Sachsen-Anhalts besteht.

    Spritpreis folgte 2025 weitgehend dem Rohölpreis

    Dass es zu regionalen Unterschieden kommt, erklärt das Kartellamt mit verschiedenen Faktoren, darunter mit dem Wettbewerb der Tankstellen vor Ort, der Tankstellendichte in den Regionen, der Nähe zu Raffinerien oder der Nachfrage – etwa beeinflusst durch Pendlerströme. Bei den Jahresdurchschnittswerten der Regionen weist die Behörde zudem darauf hin, dass sich auch in teuren Regionen mitunter günstige Tankstellen finden lassen – oder teure Tankstellen in günstigen Gebieten.

    Im vergangenen Jahr sind die Preise an den Zapfsäulen dabei weitgehend dem Rohölpreis gefolgt, wie die Auswertung zeigt. Ein Liter Rohöl kostete 2025 demnach durchschnittlich 0,38 Euro und war damit um etwa acht Cent günstiger als im Vorjahr. Zeitweise habe es aber „Entkoppelungen“ gegeben, so das Bundeskartellamt, oder die gesunkenen Kosten beim Rohöl seien nur zeitverzögert an die Zapfsäulen weitergegeben worden. Neben dem Rohöl als Grundprodukt spiele beim Spritpreis jedoch auch die Logistikkette eine große Rolle. Darunter zählen etwa Schiff- oder Pipelinetransporte, Raffinerien, Kessel- und Tankwagen. Auch sie sind als Kosteneffekte zu berücksichtigen, erklärt das Kartellamt.

    Spritpreis aktuell: Benzin wird teurer

    Und wie entwickelt sich der Spritpreis aktuell? Noch im vierten Quartal 2025 zahlten Verbraucherinnen und Verbraucher laut Kartellamt an der Zapfsäule für E5 im Durchschnitt 1,73 Euro pro Liter, 1,67 Euro für E10 und 1,61 Euro für Diesel. Da zum Jahreswechsel Steigerungen beim CO2-Preis und der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) in Kraft getreten sind, klettern derzeit auch die Preise an den Tankstellen nach oben. Sie stiegen bereits über die Feiertage bis Silvester um rund vier Cent pro Liter an und kletterten in den ersten Januartagen um weitere etwa fünf Cent nach oben.

    Vergleichsweise günstig tankten die Menschen 2025 in Schwaben.
    Vergleichsweise günstig tankten die Menschen 2025 in Schwaben. Foto: Sina Schuldt, dpa (Symbolbild)

    Andreas Mundt, der Präsident des Bundeskartellamtes, erklärte dazu: „Das Durchreichen von Kostensteigerungen ist aber kein Automatismus. Wir werden unser Monitoring gerade vor diesem Hintergrund sehr engmaschig führen.“ Zudem appellierte er an die Autofahrer: „Damit der Wettbewerb effektiv greift, ist aber auch die aktive Beteiligung der Verbraucherinnen und Verbraucher erforderlich.“ Indem sie die Preise der Tankstellen verglichen und günstigere Optionen nutzten, würden sie den Wettbewerbsdruck erhöhen. So lohne es sich für Anbieter umso mehr, die Preise noch vor anderen zu senken.

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