Ein Regionalzug ist am Sonntag, 24. Mai, auf Höhe des oberbayerischen Stammham auf der Strecke liegen geblieben. Das berichtete das Polizeipräsidium Oberbayern Nord. Auf Nachfrage unserer Redaktion teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn mit, dass eine technische Störung der Grund für den Ausfall gewesen sein soll. Über 300 Passagiere wurden am Abend aus den Waggons evakuiert. Wegen des laufenden Einsatzes ist ein Fahrstreifen der A9 in Richtung Nürnberg gesperrt.
Technische Störung: Regionalzug bleibt auf der Strecke liegen
Laut der Sprecherin handele es sich bei dem Zug um den RE1 in Richtung Ingolstadt. Laut Angaben der Polizei sei kurz vor 19 Uhr gemeldet worden, dass der Regionalzug auf Höhe Stammham im oberbayerischen Landkreis Eichstätt liegen geblieben sei. An Bord des Regionalzugs sollen sich zu diesem Zeitpunkt mehr als 300 Passagiere befunden haben.
Demnach sei sofort ein Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort gewesen. Diese betreuten die Fahrgäste. Gegenüber unserer Redaktion erklärte eine Polizeisprecherin, dass einige Passagiere wegen der Wartezeit Kreislaufprobleme erlitten hätten.
Zug bleibt auf der Strecke liegen: Evakuierung der Passagiere läuft
Die Fahrgäste wurden aus dem liegengebliebenen Zug evakuiert. Im Anschluss werden sie mit Bussen über die A9 an den nächsten Bahnhof gebracht, um ihre Reise fortzusetzen. Die Polizeisprecherin bestätigte, dass der Einsatz aktuell noch läuft (Stand Sonntag, 22 Uhr).
Wegen der Evakuierung sei aktuell ein Fahrstreifen der A9 in Richtung Nürnberg kurz nach der Auffahrt Ingolstadt Nord gesperrt. Sobald sich keine Fahrgäste mehr in dem Zug befinden, soll der Regionalzug von der Strecke geräumt werden. Erst danach kann die Strecke wieder freigegeben werden. Laut Angaben der Sprecherin der Deutschen Bahn kann dies noch bis circa 23 Uhr dauern.
Transparenzhinweis: In einer früheren Version des Artikels hatten wir basierend auf Polizeiangaben von 500 Reisenden geschrieben, die evakuiert werden mussten. Diese Angaben hat die Polizei Oberbayern Nord im Nachhinein auf 300 Personen korrigiert.
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