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Wassercent in Bayern: CSU und Freie Wähler wollen keine Extra-Messgeräte

Grundwasser

Wassercent in Bayern soll für alle kommen – ohne Messgeräte und auf Vertrauensbasis

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    Künftig soll nicht nur die Entnahme aus Leitungen, sondern jede Entnahme von Grundwasser in Bayern mit dem Wassercent belegt werden.
    Künftig soll nicht nur die Entnahme aus Leitungen, sondern jede Entnahme von Grundwasser in Bayern mit dem Wassercent belegt werden. Foto: Sebastian Gollnow, dpa

    CSU und Freie Wähler im Landtag wollen bei der seit drei Jahren diskutierten Zusatzabgabe auf den Wasserverbrauch in Bayern offenbar auf eine Verpflichtung zum Einbau von Messgeräten für den konkreten Verbrauch verzichten. Anders als von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) noch im August gefordert, soll es bei der Bepreisung der Grundwasserentnahme mit einem „Wassercent“ zwar grundsätzlich keine Ausnahmen etwa für Landwirte oder die Industrie geben. Die Nutzer sollen den Wasserverbrauch jedoch ohne verpflichtenden Zähler über eine digitale Plattform jährlich einfach melden können. „Zusätzliche Kontrollen und Überprüfungen, außer bei einem konkreten Anlass, lehnen wir ab“, bestätigt der CSU-Umweltexperte Alexander Flierl auf Nachfrage. „Wir wollen einen Vertrauensvorschuss und weg vom ständigen Misstrauen“, sagt er.

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