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Wetter: Sibirisches Hoch „Cooper“ sorgt für klirrende Kälte

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Sibirisches Hoch „Cooper“ sorgt für klirrende Kälte

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    Frost mit Temperaturen unter minus zwanzig Grad bringt uns in der kommenden Woche Sibierienhoch Cooper.
    Frost mit Temperaturen unter minus zwanzig Grad bringt uns in der kommenden Woche Sibierienhoch Cooper. Foto: Bernhard Weizenegger

    Augsburg/Kempten „Es wird nun täglich bis Freitag immer kälter“, sagt Diplom-Meteorologe Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Da das hierfür verantwortliche sibirische Hoch „Cooper“ aus Osten kommt, werden die tiefsten Temperaturen im Bayerischen Wald erwartet, während es beispielsweise am Bodensee nicht ganz so bitter kalt wird.

    Besser keine Außentermine

    Dauerfrost wird es spätestens ab Wochenmitte aber in ganz Bayern geben. Nachts könnte das Quecksilber in den Alpentälern und in den ostbayerischen Mittelgebirgen auf minus 20 Grad oder noch tiefer sinken. „Von Donnerstag bis Sonntag sollten kälteempfindliche Menschen eher keine Außentermine planen“, empfiehlt Meteorologe Hartmann. Der „bockige Ostwind“ werde auch tagsüber die gefühlten Temperaturen immer im zweistelligen Minusbereich halten. Den Höhepunkt der Kältewelle über ganz Deutschland erwarten die Meteorologen am kommenden Wochenende. Größere Neuschneemengen wird es vorerst aber nicht geben, da die sibirische Luft sehr trocken ist.

    Bestes Wintersportwetter herrscht in den Alpen und in den süddeutschen Mittelgebirgen. Während sich gestern in den Tälern und Niederungen Bayerns hartnäckiger Hochnebel hielt, war es auf den höher gelegenen Alpengipfeln bereits sonnig. Und so soll es zur Freude der Wintersportler auch in den folgenden Tagen sein.

    Rekordverdächtig für Ende Januar sind die Schneehöhen in den Alpen: 4,60 Meter waren es gestern auf der fast 3000 Meter hohen Zugspitze und sogar 5,30 Meter sind es auf dem 2500 Meter hohen Säntis in der Ostschweiz. Der Große Arber im Bayerischen Wald hält derzeit den Mittelgebirgsrekord mit über zwei Metern Gesamtschneehöhe.

    Dagegen ist die Schneehöhe in den tieferen Lagen und Niederungen Bayerns eher mäßig: Gerade einmal neun bis zehn Zentimeter wurden beispielsweise in Augsburg, Landsberg und Kempten gemessen. In Oberstdorf dagegen liegt rund ein halber Meter.

    Nur noch „mäßige“ Lawinengefahr in den Alpen

    Entschärft hat sich die Lawienengefahr in den Alpen. Gestern wurde sie nur noch mit Stufe zwei („mäßig“) auf der fünfteiligen europäischen Gefahrenskala eingestuft. Entsprechend herrschen für Tourengeher relativ sichere Verhältnisse. Nach Angabe des bayerischem Lawinenwarndienstes wird die Gefahr mit dem Temperaturrückgang weiter abnehmen.

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