Hundert Jahre alte Fichten ragen in den Himmel, die klare Herbstluft saust sanft durch ihre hohen Baumkronen. Unten, am Waldboden, wachsen Springkraut, Farne und Brombeerbüsche zwischen den Bäumen, darauf glitzern Kondenstropfen in der Sonne. „Das ist nicht das Waldbild, das wir in Zukunft haben wollen“, sagt Markus Riebler knapp. Riebler leitet den Bereich Forsten im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Augsburg, mit seinem Deutsch Langhaar Bero lässt er sich vom in Diedorf ansässigen Förster Korbinian Häußler ein besonderes Waldstück zeigen. Die Fichten stehen in Anhausen bei Diedorf, entlang des Wegs zum Zukunftswald. Dort möchte das AELF demonstrieren, wie der heimische Wald für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet werden muss.
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