Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Betreiber: Chef von AKW Saporischschja von Russen verschleppt
  1. Startseite
  2. Digital
  3. Dubsmash: Warum die Dubsmash-App für Nutzer teuer werden kann

Dubsmash
16.12.2014

Warum die Dubsmash-App für Nutzer teuer werden kann

Die Dubsmash-App für Android steht im Google Play Store zum Download bereit.
Foto: Screenshot AZ/Google Play Store/Dubsmash

Die App "Dubsmash" liegt im Trend. Zahllose Nutzer laden ihre Videos auf Facebook und Youtube hoch. Warum genau das ziemlich teuer werden kann, erklärt Anwalt Hagen Hild.

Neulich auf einer Party in einer Studenten-WG, irgendwo im Herzen Augsburgs: Es wird gefeiert, geplaudert und zusammen angestoßen. Aus einer Ecke kommt lautes Gelächter. Zwei Kommilitoninnen nehmen Videos mit der App "Dubsmash" auf. Es dauert nicht lange, da hat sich die halbe Feiergesellschaft dazu begeben und lacht gemeinsam über die lustigen Mini-Filme.

Ein kleines Beispiel, das zeigt: Die Dubsmash-App liegt im Trend. In den Download-Charts für iPhone und Android-Handys liegt das kostenlose Programm seit kurzem auf Platz 1, Millionen Smartphone-Besitzer haben Dubsmash bereits heruntergeladen.

Was ist Dubsmash und was kann die App?

Mit der App erstellen Nutzer kurze Videos, indem sie ihre Lippen synchron zu einem Sound-Schnipsel bewegen.  Das ist meist ein Filmzitat oder ein bekannter Song, der aus einer Liste ausgewählt oder in der iPhone-App selbst hochgeladen werden kann. Der Clou: Im Gegensatz zu Karaoke-Videos wird die Tonspur des Anwenders komplett herausgeschnitten. Es wirkt also so, als würde das Gesagte wirklich aus den eigenen Stimmbändern kommen.

Die Clips können dann mit Freunden per Whatsapp oder in sozialen Netzwerken geteilt werden. Das sorgt vor allem auf Facebook für einen echten Hype, wo mittlerweile sowieso gefühlt die Hälfte des Inhalts aus lustigen Videos besteht.

Dubsmash-App: Wer Videos auf Facebook stellt, riskiert eine Abmahnung

Dass viele der Tonspuren aus Filmen wie "Ich - einfach unverbesserlich" oder Songs ("What does the Fox say", "Wiggle") urheberrechtlich geschützt sind, interessiert dabei die wenigsten. Zumindest solange nicht, bis eine Abmahnung ins Haus flattert.

Lesen Sie dazu auch

Der Augsburger Rechtsanwalt Hagen Hild kennt Fälle dieser Art nur zu gut. Ein Urlaubsvideo auf Youtube, mit dem falschen Song als Hintergrundmusik, reicht oft schon aus, um zur Kasse gebeten zu werden. Er erklärt, wann es für Dubsmash-Nutzer teuer werden kann: "Wer ein Video mit einer urheberrechtlich geschützten Tonspur auf Plattformen wie Youtube öffentlich zugänglich macht, riskiert grundsätzlich eine Abmahnung. Es handelt sich dann nicht mehr um eine Privatkopie."

Einzelnen Freunden ein Dubsmash-Video per Whatsapp zu schicken, sei dagegen erlaubt. Für Facebook gilt dem Experten für Internetrecht zufolge: Wer viele Freunde oder Abonnenten in dem sozialen Netzwerk besitzt, überschreitet eventuell die private Nutzung, auch wenn er das Video nur mit seinem Freundeskreis teilt.

So vermeiden Sie eine Abmahnung wegen Dubsmash

Vor allem Clips mit Sound-Schnipseln aus der Film- und Musikindustrie sind für Abmahn-Anwälte ein gefundenes Fressen, sagt der Rechtsanwalt. Wer abgemahnt wird, zahle etwa 150 Euro Abmahnkosten und zusätzlich Schadensersatz, es könne aber teurer werden.

Die Rechteinhaber selbst behandeln solche Fälle seiner Erfahrung nach sehr unterschiedlich, sagt Hild: "Manche sehen es eher als Werbung, wenn sie beispielsweise ihren Song in lustigen Videos wiederfinden. Andere schalten hingegen einen Anwalt ein."

Hagen Hild empfiehlt Nutzern, nur Tonspuren ohne Urheberschutz zu verwenden, beispielsweise Tiergeräusche. "Damit gehen sie auf Nummer sicher", erklärt der Rechtsanwalt.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.