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Anzeige: Staatsanwalt: Roland Grandel war wählbar

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Staatsanwalt: Roland Grandel war wählbar

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    „Ich wünsche mir jetzt, dass wieder Ruhe im Dorf einkehrt.“Roland Grandel
    „Ich wünsche mir jetzt, dass wieder Ruhe im Dorf einkehrt.“Roland Grandel

    Bächingen/Augsburg „Ich bin erleichtert, dass der Fall so schnell abgeschlossen wurde, obwohl mir von Anfang an klar war, dass der Vorwurf völlig unberechtigt ist.“ Mit diesen Worten reagierte Bächigens Bürgermeister Roland Grandel am gestrigen Abend im Gespräch mit unserer Zeitung auf die Mitteilung der Staatsanwaltschaft Augsburg zur Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen ihn.

    Oberstaatsanwalt Matthias Nikolai formulierte in einer Presseerklärung: „Die Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren gegen einen 58-jährigen Bürgermeister aus dem Landkreis Dillingen mangels Tatverdachts eingestellt. Der Verdacht des Wahlbetrugs wurde entkräftet. Die Ermittlungen ergaben keinen Verstoß gegen die Bayerische Wahlordnung, der die Wählbarkeit des ehrenamtlichen Bürgermeisters ausgeschlossen hätte.“

    Wie mehrfach berichtet, wurde bei der Staatsanwaltschaft Augsburg eine Anzeige gegen den Bächinger Bürgermeister Roland Grandel eingereicht. Gegen den 58-Jährigen wurde wegen des Verdachts des Wahlbetrugs ermittelt. Dabei ging es um die Frage, wo Grandel in den Jahren 2002 und 2008 seinen Lebensmittelpunkt hatte.

    Grandel lag gestern noch keine Mitteilung der Staatsanwaltschaft vor, weshalb er sich im Detail nicht äußern konnte. Er bedauerte gegenüber der DZ, „dass sich Menschen genötigt fühlen, Anzeige zu erstatten, um mich zu denunzieren, hat mich emotional berührt. Schwieriger als für mich war es sicher für meine nächsten Angehörigen.“ Er selbst habe kein Interesse nun einen Rachefeldzug zu starten, obwohl er seit gestern weiß, wer der Anzeigenerstatter war. Auf die Frage der DZ, ob das Ganze mit dem Streit um die Friedhofslinden zu tun habe, sagte der Bürgermeister: „Das lässt sich vermuten.“ Er dankte ausdrücklich der Bürgerschaft, seinen Bürgermeisterkollegen und einer Vielzahl von Menschen, die ihm in den vergangenen Wochen viel Zuspruch und moralische Unterstützung“ gegeben hatten.

    Jetzt, so Roland Grandel abschließend, gehe es darum, dass Ruhe im Dorf einkehre. (vN)

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