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Dillingen: Eine Million Euro für die Dillinger Geburtshilfe

Dillingen

Eine Million Euro für die Dillinger Geburtshilfe

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    Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Dillingens Landrat Leo Schrell.
    Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Dillingens Landrat Leo Schrell. Foto: StMGP

    Das Geburtshilfe-Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung für kleine Geburtshilfestationen im ländlichen Raum ist gestartet. Davon profitiert auch die Geburtshilfe am Dillinger Kreiskrankenhaus St. Elisabeth: eine Million Euro bekommt der Landkreis Dillingen. Landrat Leo Schrell nahm den Förderbescheid am Dienstag persönlich von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml in München in Empfang.

    Huml hatte am Dienstag in Nürnberg die Förderbescheide auch an die Vertreter der weiteren 25 geförderten Landkreise aus allen Regierungsbezirken Bayerns übergeben. Huml betonte in einer Pressemitteilung: „Werdende Mütter brauchen die Sicherheit, dass es eine ausreichende wohnortnahe und hochwertige Versorgung gibt. Mit unserem Förderprogramm Geburtshilfe unterstützen wir die Kommunen in Bayern dabei, die wohnortnahe Geburtshilfe zu erhalten.“

    Zielt ist der Ausgleich der teils massiven Defizite

    In diesem Jahr werden laut Huml erstmals 26 Landkreise mit insgesamt rund 16 Millionen Euro unterstützt, um die Defizite ihrer kleineren Geburtshilfestationen auszugleichen. Die Voraussetzung ist, dass die Häuser sich als Hauptversorger in ihrer Region etabliert haben und dementsprechend für eine ausreichend flächendeckende Versorgung der Bevölkerung notwendig sind. Landkreise und kreisfreie Städte, die zumindest mit Teilen ihrer Fläche dem ländlichen Raum zuzuordnen sind, erhalten eine Förderung von bis zu 85 Prozent der Summe, mit der sie das Defizit einer in ihrem Gebiet gelegenen Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe ausgleichen (maximal jedoch eine Million Euro pro Jahr).

    Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein

    Voraussetzung ist, dass das jeweilige Krankenhaus in einem der Jahre 2016 bis 2018 zwischen 300 und 800 Geburten pro Jahr betreut und dabei mindestens die Hälfte der Geburten in der Kommune abgedeckt hat (50-Prozent-Kriterium). Zusätzlich sind die Krankenhäuser angehalten, die planungsrelevanten Qualitätsindikatoren des Gemeinsamen Bundesausschusses für die Geburtshilfe zu erfüllen. Jährlich stellt der Freistaat hierfür insgesamt rund 21,5 Millionen Euro bereit. (pm)

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