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Kommentar: Damit die Corona-Fallzahlen im Landkreis Dillingen sinken

Kommentar

Damit die Corona-Fallzahlen im Landkreis Dillingen sinken

Cordula Homann
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    Die Corona-Lage im Kreis Dillingen ist, was die Zahl der Neuansteckungen betrifft, angespannt.
    Die Corona-Lage im Kreis Dillingen ist, was die Zahl der Neuansteckungen betrifft, angespannt.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Dillingen steigt und steigt, dabei sind die meisten Schüler wieder zu Hause, verbringen zig Arbeitnehmer seit Monaten ihren Dienst ebenfalls daheim, ein Vereinsleben findet nicht statt.

    Einkaufen traut man sich auch kaum, weil man gar nicht weiß, was gerade erlaubt ist, welches Geschäft überhaupt auf hat, oder auch keine Lust mehr hat, anderen, fremden Menschen zu begegnen. Wenn man dann die Fallzahlen im Landkreis sieht, denkt man automatisch: Was läuft da falsch?

    Schon schade, aber die gemeinsame Pause ist ein Problem

    Momentan infizieren sich laut Dr. Uta-Maria Kastner, Leiterin des Dillinger Gesundheitsamtes, vor allem Mitarbeiter direkt im Betrieb. Da, wo kein Homeoffice möglich ist – dafür aber eine kleine Pause mit den lieben Kollegen. Doch genau das ist falsch.

    Es sind diese Minuten in kleinen Räumen, ohne oder nur mit kleinem Fenster, wo man kurz zu einem Kaffee zusammenkommt, die Maske abnimmt – und sich das Coronavirus weiterverbreitet. Wenn wir das wissen, dann können wir doch spätestens jetzt anfangen, genau das zu unterlassen. Damit die Zahlen wieder sinken.

    Eine gute Nachricht gibt es doch

    Die gute Nachricht ist: Unser Freizeitverhalten ist laut Gesundheitsamt richtig gut. Ja, es treibt viele Menschen bei schönem Wetter raus, aber da stecken sie sich nicht an. Tut gut, das zu wissen.

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