Zum ganzen Themenkomplex Klimaschutz und damit derzeit untrennbar verbunden den drängenden Mahnungen von Greta Thunberg und den Aktivisten von „Fridays for Future“ gibt es hauptsächlich zwei Reaktionen: Entweder man stimmt den Forderungen zu und riskiert dann auch einen ehrlichen Blick auf die eigenen Gewohnheiten, die oft keine gute Öko-Bilanz aufweisen. Die klassischen Sommerthemen Urlaub und Grillen zum Beispiel schneiden oft miserabel ab.
„Fridays for Future“: Ein Besuch der Demo in Dillingen wird sich lohnen
Die andere Reaktion ist jedoch, dass die mediale Dauerpräsenz der jungen Schwedin Thunberg und das Dauerfeuer an apokalyptisch klingenden Fakten nur noch zu einem gedanklichen Rückzug führt. Manch einer will dann die bedrohlichen Vorhersagen der Klimaforscher gar nicht mehr wahrhaben und schließt sich gedanklich der kleinen Minderheit an, die einen Zusammenhang zwischen Mensch und Klimawandel generell bestreitet.
Doch egal, wo man sich bisher positioniert hat: Ein Besuch der Veranstaltung von „Fridays for Future“ wird sich in jedem Fall lohnen. Denn vor allen Dingen ist diese eine Möglichkeit zum Dialog. Hier können sich Klimaaktivisten und Zweifler jeder Ausprägung einmal aussprechen. Hier trifft man Menschen vor Ort, keine überpräsente Greta Thunberg. Die geben einem sicher praktische Tipps, wo man den Urlaub verbringen kann, ohne zehn Stunden im Flieger zu sitzen.
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