Die Lauinger Feuerwehr ist am Freitagmorgen um 5.23 Uhr verständigt worden. In einem Mehrparteienhaus in der Schlossstraße war es zu einer Rauchentwicklung gekommen.
Als die Feuerwehr eintraf, war nicht klar, ob sich noch jemand in der Wohnung befand. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr durchsuchte daraufhin das Gebäude.
Die Ehrenamtlichen fanden eine Frau
In einer Wohnung fanden die Feuerwehrleute eine 30 Jahre alte Frau, die noch im Bett lag. Sie brachten die Person umgehend ins Freie. Dort wurde die Frau erst vom Rettungsdienst versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht.
Die Lauinger Wehr war mit drei Fahrzeugen und rund 14 Ehrenamtlichen im Einsatz.
Nach Angaben der Dillinger Polizei wurde eine kokelnde Matratze gefunden. Deswegen wird vermutet, dass die 30-Jährige mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen war. Die Zigarette hatte schließlich die Matratze angesteckt. Durch den schwelenden Kunststoff in der Matratze kam es zu Verrußungen in der Wohnung. Die Schadenshöhe ist noch unklar.
Wie die Feuerwehr betonte, sei die erfolgreiche Rettung der Frau auf die Rauchwarnmelder in der Wohnung zurückzuführen. Dieser löste rechtzeitig aus, was die Nachbarn des Hauses bemerkten. Sie hatten die Feuerwehr alarmiert. Durch ihr umsichtiges und schnelles Handeln sei womöglich das Leben der jungen Frau gerettet worden.
Die Polizei wird nun Ermittlungen gegen die Frau einleiten. Sie hat gegen das Verhüten von Bränden verstoßen. (dz)
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