Fernsehauftritte, Demonstrationen, Unterschriftenlisten, Plakate, Internetaufrufe und Flyer. Noch vor der Stadtratssitzung am Montag in Höchstädt geht es rund. Parteien schieben Sondersitzungen ein, Vereine planen Aktionen und Stadträte beziehen Position. Warum? Weil der vierte öffentliche Tagesordnungspunkt lautet: Entscheidung über die zukünftige Wasserversorgung der Kernstadt Höchstädt einschließlich Sonderheim. Was bedeutet, dass das Gremium um Bürgermeister Gerrit Maneth entscheiden muss, ob weiterhin über den sanierungsbedürftigen eigenen Brunnen oder über die Bayerische Rieswasserversorgung Wasser bezogen werden soll. Maneth: „Neben der Versorgungssicherheit mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser gilt es bei der Entscheidung auch, den direkten Zusammenhang zwischen der Wasserversorgung mit dem anstehenden Planfeststellungsverfahren zur Realisierung der B16 Nord WSG zu beachten.“ Und genau deshalb wird im Vorfeld der Sitzung von allen Seiten gewirbelt. (Hintergrund: Höchstädt: „Beschämend, was in der Stadt abläuft“ )
Ortsumfahrung für Höchstädt