Wenn am 8. März in Bayern Kommunalwahlen abgehalten werden, wird sich auch in den Rathäusern im Kreis Dillingen einiges ändern. Wir haben die Kandidierenden befragt, wie sie auf ihren Ort blicken, welche Themen dort am drängendsten sind und wieso sie Bürgermeister oder Bürgermeisterin werden wollen. Heute stehen zwei Kandidaten im Fokus: Jürgen Frank, der aktuell der Bürgermeister von Blindheim ist, und Michael Audibert. Beide hat unsere Redaktion schriftlich und getrennt voneinander befragt.
Herr Frank, warum halten Sie sich in Blindheim weiterhin für den geeigneten Rathauschef?
JÜRGEN FRANK: In den letzten zwölf Jahren meiner Amtszeit haben wir die Gemeinde Blindheim in vielen Bereichen vorangebracht. Und ich sage hier bewusst „wir“, da eine gute Gemeindepolitik immer eine Gemeinschaftsleistung von Bürgermeister und Gemeinderat ist. Aktuell stoßen wir große Zukunftsprojekte wie Kindergartenanbau, neue Grundschule, Bahnüberführung und neue Baugebiete an. Diese großen Projekte will ich in der kommenden Periode zu Ende bringen. Ich bin gesundheitlich fit und will mich noch einmal für sechs Jahre mit dem gleichen Engagement wie bisher in den Dienst der Gemeinde stellen.
Herr Audibert, warum braucht es in Blindheim Ihrer Meinung nach einen neuen Bürgermeister?
MICHAEL AUDIBERT: Probleme muss man zügig und kompetent angehen und nicht jahrelang vor sich hinschieben. Die meisten Verzögerungen kommen aus dem Nicht-Wissen, wie man ein Problem anpacken soll. Daraus können große Schäden entstehen, wie an der Kinderkrippe.
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