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Femizid in Dillingen? Das Frauenhaus Nordschwaben bietet Schutz vor Gewalt

Landkreis Dillingen/Landkreis Donau-Ries

„Nie die Augen verschließen“: So macht das Frauenhaus Nordschwaben Gewalt gegen Frauen sichtbar

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    Sie engagieren sich ehrenamtlich beim Frauenhaus (von links): Traudi Kappeler (stellv. Schriftführerin und Beisitzerin), Maja Pauer (Vorsitzende), Karin Mener (Kassiererin und Stellvertreterin), Ursula Kneißl-Eder (Stellvertreterin).
    Sie engagieren sich ehrenamtlich beim Frauenhaus (von links): Traudi Kappeler (stellv. Schriftführerin und Beisitzerin), Maja Pauer (Vorsitzende), Karin Mener (Kassiererin und Stellvertreterin), Ursula Kneißl-Eder (Stellvertreterin). Foto: privat

    Ein 29-jähriger Mann steht derzeit unter dringendem Tatverdacht, seine 21-jährige Lebensgefährtin in Dillingen getötet zu haben. Die junge Frau wies mehrere Stichverletzungen auf, wie der Dillinger Kripo-Chef Michael Lechner mitteilte. Es handelt sich um einen mutmaßlichen Femizid. Davon spricht die Kriminologie, wenn Frauen getötet werden, schlichtweg weil sie Frauen sind. Femiziden gehen häufig Misshandlungen, Einschüchterungen oder sexualisierte Gewalt voraus. Fällen wie diesen begegnet Maja Pauer als Vorständin des Frauenhauses Nordschwaben täglich. Die 67-Jährige sagt: Gewalt gegen Frauen ziehe sich „durch alle Länder, durch alle Lebenslagen, durch alle sozialen Schichten“. Und: „Die Zahlen sind nicht rückläufig, die steigen.“

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