Der Freistaat Bayern unterstützt im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs erneut zahlreiche kommunale Hochbaumaßnahmen im Landkreis Dillingen. Gefördert werden insbesondere Bauarbeiten an Schulen sowie Kindertageseinrichtungen, wie Landtagsabgeordneter Manuel Knoll (CSU) und Digitalminister Fabian Mehring (FW) in Pressemitteilungen ankündigen. „Es ist sehr erfreulich, dass sich unser Einsatz für die Projekte vor Ort gelohnt hat“, so Manuell Knoll. Und Mehring fasst zusammen: „Insgesamt profitieren elf Projekte mit 6.204.000 Euro von der Förderkulisse aus München. Dies ist ein wichtiges Signal für unsere Kommunen und die Bildungsprojekte vor Ort. Damit schaffen wir nicht nur Räume, sondern Orte der Gemeinschaft, in denen unsere Kleinsten bestens betreut werden.“
Von den Fördermitteln profitieren folgende Maßnahmen im Landkreis Dillingen:
- Der Landkreis Dillingen bekommt 119.000 Euro für die Erstausstattung für das Berufliche Schulzentrum in Höchstädt. Weitere 214.000 Euro gehen als Baukostenzuschuss an die Teilsanierung des Schülerheims der Berufsschule Lauingen. Für die Erneuerung des Allwetterplatzes an der Donau-Realschule Lauingen werden 76.000 Euro bereitgestellt.
- Mit 3.567.000 Euro unterstützt der Freistaat die Generalsanierung des Kreishallenbads Wertingen zugunsten des Schulsports.
- Die Stadt Dillingen bekommt 216.000 Euro für den Neubau einer Kita-Einrichtung im Stadtteil Steinheim.
- Für die Kita in Glött investiert Bayern sogar 895.000 Euro.
- Auch die Montessori-Kita St. Franziskus in Gundelfingen erhält 107.000 Euro.
- Der Schulverband Höchstädt erhält 492.000 Euro für die Generalsanierung der Grund- und Mittelschule, die im vergangenen Oktober eingeweiht wurde (Gesamtkosten: rund 24 Millionen Euro). Weitere 160.000 Euro fließen in die Erweiterung und Sanierung der Kita Adolph-Kolping in Höchstädt.
- Auch der Waldkindergarten aus Holzheim bekommt einen Zuschuss. Hier fließen 64.000 Euro.
- Die Gemeinde Zusamaltheim erhält 294.000 Euro für ihre neue Kita in der Wertinger Straße.
Für den kommunalen Hochbau kann Bayern in diesem Jahr mit 1,37 Milliarden Euro wirtschaften, davon kommen 300 Millionen aus dem Sondervermögen Infrastruktur. Das meiste Geld fließt in den Bau von Schulen, Kitas und schulischen Sportanlagen. „Gute Bildungs- und Betreuungsangebote sind entscheidend für die Zukunft unserer Kinder“, erklärt CSU-Politiker Manuel Knoll. Die in der Liste genannten Kommunen bekommen die Beträge nicht auf einmal, sondern in jährlichen Teilbeiträgen ausgezahlt.
Hintergrund: Da die Regionen innerhalb von Bayern sehr verschieden Steuern einnehmen – große Städte haben häufig viel Geld, weil sie mehr Firmen haben – wird über den kommunalen Finanzausgleich Geld verteilt. Konkret sind es in diesem Jahr 12,83 Milliarden Euro, was 7,1 Prozent mehr sind als 2025. Für Knoll seien die Gelder ein Zeichen dafür, dass Bayern „kommunalfreundlich ist“, also im Lokalen hilft.
Nach den Schlussberatungen in München hatte Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) gesagt: „Das Ergebnis ist ein enormer Kraftakt.“ Die Einigung sei eine große Herausforderung für den Staatshaushalt, „das kann ich nicht verschweigen“. Zugleich sei es aber auch ein Signal des Zusammenhalts. „Wir gewährleisten Stabilität, Handlungsfähigkeit und Investitionskraft unserer Kommunen.“ Auch der Präsident des Städtetags, Markus Pannermayr (CSU), lobte die Zahlen. „Aber machen wir uns nichts vor: Die Situation der kommunalen Haushalte bleibt extrem herausfordernd.“ (AZ/mit dpa)
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