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Förster schlagen Alarm: Eschen fallen im Auwald wie Streichhölzer um

Landkreis Dillingen

Förster schlagen Alarm: Eschen fallen im Auwald wie Streichhölzer um

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    Ein Harvester steht im Auwald von Gundelfingen. Waldarbeiter müssen dort eine beachtliche Menge an Eschen fällen, da viele Bäume durch den asiatischen Kleinpilz bedroht sind. Das Eschentriebsterben ist im Kreis Dillingen ein großes Problem.
    Ein Harvester steht im Auwald von Gundelfingen. Waldarbeiter müssen dort eine beachtliche Menge an Eschen fällen, da viele Bäume durch den asiatischen Kleinpilz bedroht sind. Das Eschentriebsterben ist im Kreis Dillingen ein großes Problem. Foto: Max Friedl/ Julian Stratenschulte, dpa (Symbolbild)

    Stadtförster Max Friedl kann von Glück sprechen. Gerade in dem Moment, als er draußen war und nicht im Auto saß, krachten vier Eschen hintereinander um. Die äußerste hatte gut 80 Zentimeter Durchmesser und traf den Toyota mit voller Wucht. Er war auf einem Grasweg am Waldrand geparkt. In dem Fall beschränkte sich der Schaden auf 16.000 Euro. Doch was hier im Landkreis Dillingen im großen Stil passiert, ist ein Schaden, der sich nicht in Zahlen fassen lässt. Die Esche – der mit Abstand häufigste und wichtigste Baum in den Auwäldern entlang der Donau – stirbt weg. „Ich höre jeden Tag einen Baum umfallen“, sagt Friedl. „Es sterben so viele Eschen ab, dass wir gar nicht genug nutzen können.“ Und Johann Stuhlenmiller, Geschäftsführer der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Dillingen, hat die Baumart längst abgeschrieben. „Da braucht nicht mal ein Wind gehen. Sie fallen alle um. Die Esche wird sterben. Wir werden sie verlieren.“

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