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Gundelfingen: Ein denkbar schlechter Start für Gundelfingen

Gundelfingen

Ein denkbar schlechter Start für Gundelfingen

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    So sehr sich Jeremias Seibold (links) gegen Kirchanschörings Kapitän Manuel Omelanowsky auch ins Zeug legte, sein FCG ging leer aus.
    So sehr sich Jeremias Seibold (links) gegen Kirchanschörings Kapitän Manuel Omelanowsky auch ins Zeug legte, sein FCG ging leer aus. Foto: Walter Brugger

    In der zweiten Halbzeit hätten die Bayernliga-Fußballer des FC Gundelfingen durchaus noch die Rolle der Party-Crasher einnehmen können. Doch weil sie trotz einer klaren Leistungssteigerung den Ball nicht mehr im Tor des SV Kirchanschöring unterbrachten, blieb es bei der 0:2 (0:2)-Niederlage – und das Stadionfest der Oberbayern konnte beginnen. Wozu auch die Grün-Weißen eingeladen waren und noch zwei Stunden sitzen blieben, ehe sie die Heimfahrt quer durch Südbayern antraten.

    Keine Chance für Gundelfingens Keeper

    Gründe zum Feiern gab es für den SVK genug. Schließlich stand das 80-jährige Vereinsjubiläum an, die Landesliga-Aufstiegsmannschaft von 1976 war eingeladen – und zur Krönung des Ganzen sicherten sich die Kirchanschöringer durch den Erfolg gegen den FCG die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur Regionalliga. Auch dies ist ein historischer Moment, der sich früh andeutete. Es waren noch keine 20 Sekunden gespielt, da nutzte David Lobendank einen Patzer von Gundelfingens Mittelfeldspieler Jeremias Seibold, lief allein aufs Tor zu und ließ Tobias Werdich zwischen den FCG-Pfosten keine Abwehrchance. Innenverteidiger David Rosenstatter erhöhte unmittelbar vor der Pause auf 2:0, nachdem Maximilian Reiter mit einer Hereingabe die perfekte Vorlage dazu abgeliefert hatte.

    „Unser Start war natürlich denkbar schlecht, wobei mir unsere ganze erste Halbzeit nicht gefallen hat. Wir hatten viel zu viele schnelle Ballverluste und kamen zu keiner zwingenden Torchance“, räumte FCG-Trainer Thomas Rudolph später ein, der übrigens selbst als Ersatzspieler auf dem Spielberichtsbogen stand. Genauso wie Co-Trainer Stefan Heger, der in der Schlussphase sogar noch sein Comeback nach fast zweijähriger Pause feierte. Notgedrungen, weil das FCG-Aufgebot arg zusammengeschrumpft war.

    Gundelfingen vergibt Möglichkeiten

    In der zweiten Halbzeit hat sich „das Bild gedreht“, wie Rudolph später meinte, „doch leider haben wir aus den Abschlüssen nichts gemacht.“ Chancen, die Partie noch einmal zu drehen, waren für die Gundelfinger durchaus da. Doch die Schüsse von Niklas Fink, David Spizert oder Simon Achatz fanden nicht den Weg ins Tor. „Deshalb war unsere Niederlage letztlich nicht unverdient“, wie Rudolph einräumte.

    FC Gundelfingen: Werdich – N. Fink (88. Heger), L. Sailer, Nikolic, J. Fink – J. Seibold – Maurer (78. Maliqi), Noller (74. Schneider), Achatz, S. Seibold (65. Frisch) – Spizert

    Schiedsrichter: Freund (SV Perlesreut) Tore: 1:0 Lobendank (1.), 2:0 Rosenstatter (43.) Gelbe Karten: Schwarz / Nikolic, L. Sailer uschauer: 908

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